Kurze Statements von Mitgliedern des M2.1-Heilkreises

Zu sich selbst zu kommen, ist ein Prozess, kein einmaliges Ereignis. Ich kommentiere hier die kurzen Selbsterfahrungsberichte von Schülern des M2.1-Weges, um genau das, den Weg, den Prozess, etwas sichtbarer zu machen. Das Wenigste, was man recht schnell erleben kann, ist von dauerhafter Stabilität. Es bedarf der Einordnung und kontinuierlicher Praxis, bis aus flüchtigen Zuständen stabile Ich-Strukturen und höhere, "göttlichere" Seins-Ebenen werden.  

 

GEIST wirkt. Lesen Sie hier von persönlichen heilenden Erfahrungen, die Mitglieder des M 2.1-Kreises machen durften. Alle Aussagen werden hier mit Zustimmung der Mitglieder anonymisiert veröffentlicht. Beachten Sie bitte das starke aufrichtige Bemühen um innere BEWUSSTHEIT:

 

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„Lieber Carsten, etwas Seltsames ist geschehen. Während der Meditation gerade eben sah ich plötzlich mein eigenes lächelndes Gesicht vor mir, ich verschwand darin und - mein Herz öffnete sich. Weit. Enorm weit. Meine Brust und der ganze restliche Körper wurden durchflutet von Liebe ... und genau das kann ich auch fühlen. Für den Kanarienvogel im Wohnzimmer, meinen kleinen Cousin, sogar für meinen Chef ... Ich möchte sie alle umarmen und küssen ...“ (Anm. CR: Einmalige Gipfelerfahrungen sind wunderschöne Zustände, aber noch lange keine stabilen Strukturstufen des eigenen Bewusstseins. Gipfelerfahrungen lassen Dich erahnen, was einmal zu Deinem dauerhaften Wesen werden könnte.)

„Hier eine kurze Liste der Veränderungen, die ich nach nur 3 Monaten an mir feststellen konnte:

  • Allergie geheilt
  • Knieschmerzen gelindert, Schulterschmerzen gelindert
  • Erste unbewusste eigene Schatten ans Licht geholt und geheilt
  • Alpträume geheilt, Lebensfreude entwickelt
  • Gelassenheit vergrößert, Weiblichkeit aufgeblüht
  • Meinen urteilenden Geist geschärft
  • Veränderung meiner Sicht: Zuvor Problematisches erscheint mir jetzt eher als Herausforderung, daraus zu lernen
  • Kranken mit Handauflegen behandelt und erste Besserungen erreicht."

(CR: Diesen Selbstheilungen gingen intensive geistige Erkenntnisarbeit – zumeist per E-Mail und Telefon angeleitet – voraus.)

„Es war sehr schön heute. Ich bin voller Energie und gleichzeitig erschöpft …“ (CR: Wer suchet, wird finden. Und wenn er gefunden hat, wird er verwirrt sein … Diese anfängliche „Verwirrung“ kann erschöpfend wirken. Die Annäherung an den GEIST stärkt und erschöpft zugleich.)

„Es ist sehr verwirrend, solche neuen Erfahrungen zu machen. In unserem Kreis ist alles so leicht, es ist wie es ist. … Vielen lieben Dank für das Gespräch gestern, das hat wirklich schon sehr viel geholfen. Ich finde es immer wieder faszinierend und spannend, was man doch plötzlich ausspricht, ohne zu wissen, dass es da ist.“ (CR: „Ohne zu wissen, dass es da ist“ – Heilung ist der innere Aufstieg vom Unbewussten über das Selbstbewusste bis hin zum Überbewussten. Denn: „Das Himmelreich ist inwendig in euch.“)

„Es ist eigenartig, ich habe momentan nichts zu befürchten. Ich weiß, mir passiert nichts. Und doch spüre ich, da ist etwas ganz tief in mir, was mich nicht sagen lässt, ich bin furchtlos in der momentanen Sicherheit. Dies sollte ich wohl herausfinden, aber wie? Wer suchet, suche innerlich solange, bis er findet. Und er wird finden.“ (CR: Das ICH ist ohne Sünde, ohne Furcht. Es weiß, „mir passiert nichts“. Das personale Ich hingegen spürt seine unbewussten Schatten, seine tief sitzenden Ängste. Es wird nicht mehr lange dauern, und diese Teilnehmerin wird sich davon angemessen befreit haben. Und sie wird sagen können: „Das habe ich selbst gemacht.“)

„Du machtest dann eine schöne Dankesgeste, und die LIEBE, von der Du geschrieben hast, war in deinen Augen zu sehen. Jetzt weiß ich, was mich damals angesprochen hat. Ich dachte mir, bei dem Mann ist was Besonderes, ich wusste natürlich nicht was es war … Aber das Interesse war geweckt.“ (CR: Jeder sieht das, was er zu erkennen vermag, weil es in ihm ist. Ist es nicht in ihm, sieht er es nicht. Diese Teilnehmerin sieht viel - was sie noch nicht in sich sieht, überträgt sie liebenswerterweise auf mich, denn sie "weiß nicht, was es war".)

„Lieber Carsten, ich sprühe vor Energie. Ich weiß vor lauter Überschuss nicht, wohin damit. Ich muss die ganze Zeit lächeln. Ich könnte die Welt umarmen. Aber zuallererst Dich!!!!! Ich bin auch stolz darauf. Und glücklich. Ich bin Dir zutiefst dankbar. Für alles. Ich ahnte nicht, dass es so schnell gehen könnte. Die positive Energie zu spüren war ein irre tolles Erlebnis. Mindestens so gut, wie in dem Moment, als das Meditieren zum ersten Mal funktionierte.“ (CR: Aus energetischer Perspektive „blockieren“ innere Störungen den freien Fluss der Energie. Sind diese beseitigt oder gelockert, kommt es zu teilweise heftigen energetischen Selbsterfahrungen. Beachten Sie bitte, dass diese „positive“ Energie schon immer anwesend war. Es handelt sich exakt um die Energie, mit der man etwa seine Ängste „fütterte“ oder sie vor anderen verbergen wollte.)

„Du siehst mich sehr klar, das ist gut. Du siehst mich klarer als ich mich selbst, denn Du kannst tief und weit blicken. Es sind gute Worte, die Du anschließend geschrieben hast. Danke, dass Du deine Kraft und Energie auch in mich steckst. Was Du gibst, wird wieder zu Dir zurückkehren. Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben. Wie ist es, wenn man bei seinem Gegenüber gleich erkennt? Ich stelle es mir angenehm und aufschlussreich vor. … Aber andererseits ist es wohl auch belastend, denn man wird immer wieder mehr sehen als einem gut tut. In solch einem Fall hilft dir wieder das ICH. Habe ich recht?“ (CR: So genannte „hellsichtige“ oder „übersinnliche“ Fähigkeiten sind häufig ein Nebenprodukt des mystischen Weges, niemals aber das erklärte Ziel. Wenn das Personale sich für das Transpersonale öffnet, verstärken sich intuitive und „sehende“ Kräfte. Die Gefahr ist, dass man dann gerne im „übersinnlichen Personalen“ verhaftet bleiben möchte statt sich stabil vom Personalen zu lösen und wahrhaftige Transzendenz zu erlangen. Auch ich bin von dieser Anhaftung nie ganz frei …)

 

 

 

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