Lesen Sie, fühlen Sie: Erfahrungsberichte nach 1 Jahr bei M2.1

CR: „Nun bitte ich euch, eure bisherigen Erfahrungen nach einem Jahr M2.1 bewusst zu machen und aufzuschreiben. Stellt euch bitte vor, ihr würdet einem Bekannten erzählen, was ihr da so macht in Frankfurt, was es euch gebracht hat, wozu das alles gut sein könnte und warum man diesen Weg gerne empfehlen könnte.“
Erfahrungsbericht E.
„Als ich vor einem Jahr mit der Ausbildung anfing, war mein bewusstes Handeln wenig ausgeprägt. Ich habe viele Dinge unbewusst, gleichzeitig gemacht, und doch dachte ich, ich mache alles bewusst. Oft lag meinem Verhalten die Überlegung zugrunde, was von mir erwartet wird, was die Außenwelt von mir denkt. Das heißt, ich war mehr von außen gesteuert als ich selbst annahm.

Im Kurs habe ich mich mit MIR beschäftigt, mit Bewusstsein und Selbstverantwortung („Ich bin aktiv.“). Inzwischen habe ich angefangen, mich zu verändern. Mein Denken ist wesentlich bewusster, genauer. Dadurch hat sich meine Sprache und das, was ich sage, verändert. Auch haben sich viele Handlungen und Tätigkeiten von mir verändert. Ich tue inzwischen fast alles bewusst, klar und wach, und „geplant“.
Natürlich ist das ein Prozess und ich falle auch vereinzelt wieder in alte Muster zurück. Jedoch wird mir auch dieses Zurückfallen inzwischen schneller bewusst und in diesem Moment entscheide ich neu. Das bedeutet, dass meine Entscheidungen von mir ohne „Gewissensbisse“ getragen werden (weil ich klarer denke und handele) und somit auch für meine Außenwelt als authentisch wahrgenommen werden. Dadurch bin ich wesentlich gelassener geworden. Z.B.: Ich urteile immer noch, aber ich VER-urteile nicht mehr wie früher. Ich stigmatisiere wesentlich weniger und kann inzwischen eine andere Meinung „verstehen“ und muss dennoch (zumeist-smile!) nicht der gleichen Meinung sein oder von meiner Meinung überzeugen. Mein Ego ist nicht mehr so vorrangig und wichtig.

Im Kurs habe ich verschiedene Arten von Meditationen kennengelernt. Diese Meditationen haben mein Bewusstsein erweitert und sind jetzt wichtiger Bestandteil meines täglichen Handelns. Dadurch habe ich neue Ebenen in mir kennengelernt und erfahren. Ich bin nicht nur die Ebene Körper, Gedanken (Geist), sondern eben noch mehr. Durch die Betrachtung aus einer anderen Ebene (die Körper und Geist einschließt) habe ich „mich“ anders wahrgenommen.

Ich fühle anders als vorher. Vorher habe ich ganz persönlich (mit)gefühlt, sauer reagiert oder dergleichen. Dann hatte mich das Gefühl, d.h. das Gefühl hat mein Handeln geprägt, die Gedanken waren davon besetzt. Heute fühle ich mit, aber ich bin nicht mehr in diesem Gefühl gefangen. Ich weiß heute, dass ich das Gefühl in mir erzeuge und dann kann ich auch damit besser umgehen/steuern, statt dass es mich steuert.

Es ist heilend, zu erfahren, warum ich ein Gefühl erzeuge und dann daran zu arbeiten, warum das Gefühl so in mir ist. Das ist meistens ein Hinweis auf Blockaden und somit kann ich meine Blockaden lösen. Dieses Wissen hilft auch die Außenwelt neu zu betrachten. Nicht Außen steuert mich, sondern ich steuere mich. Durch Meditation und Bewusstsein bin ich zufriedener geworden. Ich fühle mehr Wärme /Liebe in mir und diese kann ich auch freizügiger geben als zuvor.

In der Kursgruppe durfte ich erfahren, dass die Veränderung bei uns allen zu sehen, zu fühlen und zu erfahren ist. Ich ahne, dass die Menschheit wirklich eine vereinende Kraft hat, die in uns allen vorhanden ist. Durch die Veränderung in mir und die Erfahrung innerhalb unserer Gruppe stärkt sich mein Gefühl an diesem Weg festzuhalten und ihn weiter zu gehen. Ich weiß, dass dieser Weg gut für mich ist und auch für mein Umfeld. Der Kurs hat mir eine Ahnung gegeben, dass es so etwas wie uns alles Verbindende in uns gibt, so wie Jesus gesagt hat: Gott ist mitten unter uns. Gott verbindet uns und ich kann ihn selbst erfahren. Hier und jetzt.

Es ist nicht nur mit Worten zusammenzufassen, was ich erlebt habe. Aber es kann ein jeder selbst die Erfahrung machen und mitgehen. Der Weg ist ein Prozess, der nie aufhört.“

M. hat im Januar 2010 begonnen, mit Carsten Rachow und M2.1 zu arbeiten. Als begeisterte Fotografin hat sie ihre äußerliche Verwandlung dokumentiert. Wenn Sie wissen möchten, welche innerlichen Verwandlungen M. erfahren hat, müssen Sie – ganz simpel – mit ihr reden. Oder ihren Erfahrungsbericht lesen. Hier ihre - wie wir finden - beeindruckenden Fotos:  

     M. zu Beginn ...                                    nach 1 Monat ...                              und nach 10 Monaten M2.1-Praxis.

Meine Erfahrungen nach einem Jahr M2.1:

Ich darf seit Ausbildungsbeginn meine persönliche innere und äußere Verwandlung miterleben: Anfangs unglaublich ängstlich, nervös und extrem ungeduldig, bin ich nach und nach zunehmend ruhiger und lebendiger geworden. Etappenweise habe ich begonnen zu lernen, meine Ängste und Schmerzen zu betrachten. Es gelingt mir immer besser, dies aus der Position der Beobachterin heraus zu tun, wodurch mir das Wiedererleben deutlich schmerzfreier und müheloser gelingt. Dabei kann ich im Besonderen meine Gefühle - deren Aufkommen ich früher zum größten Teil blockiert hatte -, teils aber auch die meiner Gegenüber, immer klarer wahrnehmen.

 

Mit jedem überwundenem Schatten fasse ich mehr Mut, bin zufriedener mit mir selbst und ertappe mich desöfteren dabei, wie ich laut und ungeniert über etwas lachen kann (etwas, zu dem ich früher selten in der Lage war). Diese zunehmende LIEBE, die ich in mir selbst und bei M2.1 erfahren durfte, hat mein Verständnis für meine Mitmenschen enorm gefördert. Ich blicke auf meine Umgebung sozusagen mit einem "neuen (und ständig sich weiter verändernden) Auge", das mir auch dabei geholfen hat, meine Analysefähigkeiten bezogen auf das gesamte Geschehen in mir und um mich herum signifikant zu vertiefen. Vor allem jedoch kann ich mit immer mehr Menschen liebevoller umgehen, immer unabhängiger davon, ob sie mich gut behandelt haben.

 

Je mehr ich mir verzeihen kann, desto mehr kann ich auch Andere lieben. Durch wachsende innere Stärke fällt es mir immer leichter, zu mir selbst zu stehen und meinen eigenen Standpunkt offen zu vertreten. Die innere Freude in mir steigt. Das wiederum wirkt sich positiv auf meine Umwelt aus. Das schwierige Verhältnis zu meiner Familie etwa, bessert sich ständig. Es gibt insgesamt immer weniger Menschen, mit denen ich nicht zurechtkomme und immer mehr, die auf mich zugehen.

 

Ich erkannte, dass meine bisherigen Wünsche, Vorlieben und Bestrebungen gar nicht meine eigenen waren, sondern ich mein Leben nahezu vollständig an den Wünschen von Familie und Freunden ausgerichtet hatte. Plötzlich fühlte ich mich wahnsinnig frei - und entdeckte, dass ich diese befreite M. gar nicht kannte.

 

Außerdem hatte ich meine Weiblichkeit schon seit frühester Kindheit unterdrückt und brachte sie erst kürzlich an die Oberfläche. Seitdem wird sie immer stärker sichtbar. Am Arbeitsplatz wurde ich zu einer Mitarbeiterin, die sich nun auch für das Erreichen ihrer eigenen Ziele bestmöglichst einsetzt und für die erzielten Ergebnisse immer öfter von ihren Vorgesetzten gelobt wird.

 

In Diskussionen mit Anderen bin ich immer aufgeschlossener geworden. Tatsächlich dienen sie mir mittlerweile stärker der Ergänzung und Reflektion meiner eigenen Sicht und arten nicht mehr in einen Kampf um die "richtige" Meinung aus. Es fällt mir immer leichter, mich in die Sichtweisen meiner Mitmenschen zu versetzen. Diese Art offener, "freundlicher" und verständnisvoller Diskussionen habe ich ausschließlich in M2.1 Runden erlebt.

 

Ich sehe Veränderungen in und an mir und kann sie damit auch leichter an Anderen wahrnehmen. Ich kann fühlen, wie die Atmosphäre in unserem Kurs immer liebevoller wird - weil die Anderen sich genauso entwickeln wie ich. Auch erkenne ich nicht nur mich selbst, meine Schwächen und Hindernisse in meinem Verhalten genauso wie meine Stärken besser, sondern sehe sie auch in meinen Mitmenschen.

Erfahrungsbericht S.

 

Was macht ihr da so in Frankfurt?

Wir „arbeiten“: Bewusstseinsarbeit, Heilarbeit, Meditationen, gemütliches Beisammensein – und alles auf freiwilliger Basis, mit sehr viel Eigenverantwortlichkeit.

 

Dies bedeutet, eine aktive Haltung meinerseits als Teilnehmerin ist Grundlage dieses Kreises und Kurses. Verhalte ich mich passiv zwischen den Treffen, bleibt es ruhig von Seiten unseres Lehrers, abgesehen von ein paar Hausaufgaben für alle Beteiligten. Beginne ich aber selbst zu hinterfragen, mich und meine Verhaltensmuster genauer anzuschauen, steht Carsten 100%ig begleitend hinter mir. Das besondere dabei ist seine konsequente Art keine endgültigen Antworten zu liefern, sondern einen durch seine Fragen, Beispiele, Hinweise zu eigenen Antworten und zu einem Verständnis des eigenen Verhaltens zu begleiten.

 

Carsten verweist mich immer auf mich selbst zurück, ohne das Äußere direkt zu verneinen. Dadurch erhalte ich die Möglichkeit, mich wirklich auf meinen Anteil in den unterschiedlichen Situationen zu konzentrieren, anstatt den üblichen und bequemeren Weg weiter zu beschreiten und nach Außen, auf die anderen Menschen und die mich umgebenden Umstände zu schauen. Dadurch wächst meine Eigenverantwortung.

 

Was hat es euch gebracht?

Ein verbessertes Lebensgefühl - durch gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit, durch Bewusstheit. Dazu ein anderes, innigeres Gefühl der Verbundenheit zwischen Menschen. Eine „hellfühlige“ Wahrnehmungsfähigkeit von einem selbst und anderen Personen. Spürbares Wachstum der eigenen inneren Kräfte: spürbar an den Händen durch Wärme, im Herzbereich durch LIEBE und ebenfalls Wärme, die ausstrahlt, durch zunehmenden Mut im täglichen Leben. Wenn ich heute nach Innen spüre, bemerke ich ein wachsendes Kraftgefühl im Zentrum des Rumpfes. Ich habe alte Muster bzw. Verhaltensweisen erkannt und abgebaut sowie lang bestehende Ängste und Blockaden aufgelöst.

 

Wozu könnte das alles gut sein?

Zur Steigerung der Eigenwahrnehmung, der Eigenverantwortlichkeit, des Selbstvertrauens, der Kontaktfähigkeit, der Fähigkeit zu schnelleren Konfliktlösungen, der Immunabwehrkräfte und der inneren Freiheit. Also kurz: für ein besseres Leben.

 

Kommentar zweier guter Bekannter: Ich strahle jetzt eine neue Offen- und Zufriedenheit aus. Ich wirke in mir ruhend. Meine Kommunikationsfreude und -fähigkeit hat sich auf einer gedachten Skala von 1-100 von ehemals 10 auf 80 gesteigert.

 

Warum ich diesen Weg gerne empfehle:

Weil dieser Weg, sofern man genug Mut, Wille und Durchhaltevermögen aufzubringen bereit ist, zum eigenen Vorankommen, zum persönlichen Wachstum, einem erweiterten oder neuen Freiheits- aber auch Verbundenheitsgefühl führt, welches jeder für sich, aber ebenso wichtig für seine Mitmenschen nutzen darf.

 

Wie oben schon erwähnt, bietet dieser Weg in erster Linie eine Bewusstwerdung der eigenen Person im Großen und im Kleinen, von seinem INNEN und seiner Verbundenheit zum GEIST oder GOTT und zu den anderen Menschen.

 

Es werden hier keinen strickten Vorgaben geliefert. Erklärungen, Hinweise, Fragen jede Menge, die bei den Beteiligten zum genaueren Hinschauen, Beobachten, Nachfragen und am Ende zu einem besseren Verstehen führen. Jeder Teilnehmer hat es selbst auszuarbeiten, wobei er viel Unterstützung von den anderen erhalten kann. Es ist nicht immer einfach, aber sehr heilsam.

 

Das Prinzip „Du kannst nur geben, was Du in Dir hast.“ versuchen wir umzusetzen, schon deshalb, denke ich, arbeiten wir hier vorwiegend an einem selbst und begleitet von wachsendem Verständnis für die anderen.

 

Dank:

Da ich mich schon einige Jahre mit dem Thema Heilarbeit beschäftige und bei verschiedenen Heilern lernen durfte, fällt mir dieser Weg mit M2.1 sehr leicht. Neben Carsten Rachow möchte ich deshalb meinen Dank auch an die Heiler und Lehrer aussprechen, die mir vorab sehr viel beigebracht und auf meinem Weg mitgegeben haben.

 

 

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