CARSTEN RACHOW GEISTiges Heilen

Auf dem Weg zu einer Theorie der subtilen Energien

Teil I: Einführung – von der Großen Kette des Seins zum Postmodernismus

 

(gekürzt zitiert aus: Ken Wilber, „Auszug G – Auf dem Weg zu einer umfassenden Theorie der subtilen Energien; Quelle: http://if.integralesforum.org/uploads/media/01_excerpt_g.pdf; deutsche Übersetzung von Monika Frühwirth und Michael Habecker; fett gedruckte Hervorhebungen von Carsten Rachow)

 

Überblick

Ehe wir uns dem zuwenden, was die moderne Wissenschaft zur Veranschaulichung der subtilen Energien beigetragen hat, werfen wir einen Blick darauf, was uns die großen Weisheitstraditionen dazu berichten. Wir werden dann versuchen, beide in einer integralen Theorie der subtilen Energien zusammenzubringen.

 

Die traditionelle „Große Kette des Seins“ wird gewöhnlich wie folgt dargestellt: Materie, Körper, Geist, Seele und GEIST. Im Vedanta zum Beispiel sind dies jeweils die 5 Hüllen oder Ebenen des GEISTES: annamayakosha (die Hülle oder Ebene der physischen Nahrung), pranamayakosha (die Ebene des élan vital), manomayakosha (die Ebene des Geistes), vijnanamayakosha (die Ebene des höheren Geistes oder der Seele), und anadamayakosha (die Ebene transzendenter Glückseligkeit bzw. kausaler GEIST). Vedanta fügt natürlich noch turiya hinzu, das transzendente, immer-anwesende Selbst, und turiyatita, den nichtdualen, immer-gegenwärtigen, nicht qualifizierbaren GEIST-als-solchen, doch das einfachere 5-Ebenen-Schema genügt für unsere einführenden Zwecke.

Abb. 1: Das Große Nest des Seins Abb. 1: Das Große Nest des Seins

Diese Große Kette des Seins mit fünf Ebenen kann schematisch wie in Abbildung 1 dargestellt werden. … Bei der Betrachtung von Abb. 1 fällt auf, dass die Große Kette, so wie sie sich auch ihre Vertreter (von Plotin zu Aurobindo) vorstellten, mehr ein „Großes Nest“ ist – oft auch „Holarchie“ genannt – weil jede ranghöhere Ebene über ihre untergeordneten Ebenen hinausgeht, sie jedoch beinhaltet (d.h. sie einhüllt wie die Schichten eines Nestes) – was Plotin mit „einer Entwicklung als Entfaltung“ bezeichnete. Jede höhere Ebene transzendiert jedoch die niedrigeren radikal, und kann weder auf sie reduziert noch durch sie erklärt werden. Dies wird in Abb. 1 angezeigt als (A), (A+B), (A+B+C), und so weiter, was heißt, dass jede höhere Ebene Elemente oder Qualitäten enthält, die emergent und nicht reduzierbar sind.

 

Wenn beispielsweise das biologische Leben (A+B) „aus“ der Materie emergiert, enthält es bestimmte Qualitäten (wie sexuelle Reproduktion, innerliche Emotionen, Autopoiesis, élan vital, usw. – alle durch das „B“ repräsentiert), welche in den rein materiellen Begriffen von „A“ nicht erklärt werden können. Ähnlich verhält es sich, wenn der Geist (A+B+C) aus dem biologischen Leben emergiert. Der Geist enthält emergente Charakteristiken („C“), die nicht auf das biologische Leben oder die Materie alleine reduziert oder durch sie erklärt werden können. Wenn die Seele („A+B+C+D“) emergiert, transzendiert sie Geist, biologisches Leben und Körper. Die Evolution ist diese „Entfaltung“ des GEISTES von der Materie zum Körper zum Geist zur Seele zum GEIST selbst, bzw. der Verwirklichung des absoluten GEISTES, welcher Ziel und Grundlage der gesamten Abfolge ist. …

 

Die zugrunde liegende Idee ist die einer großen Holarchie des Seins und Wissens, mit Ebenen der Wirklichkeit in der „äußeren“ Welt, die sich in den Ebenen des Selbst widerspiegeln (Ebenen des „innerlichen“ Wissen und Seins) … .

 

Nach diesen Traditionen könnte der gesamte Prozess der Evolution bzw. der „Ent-faltung“ niemals ohne einen vorangegangenen Prozess der Involution bzw. „Ein-faltung“ stattfinden. Es ist nicht nur so, dass das Höhere nicht in Begriffen des Niedrigeren erklärt werden kann, und dass das Höhere nicht einfach „aus dem“ Niedrigeren emergiert, sondern, dass das Gegenteil beider Aussagen … ebenfalls zutrifft. Das heißt, die niedrigeren Dimensionen oder Ebenen sind eigentlich Sedimente oder Ablagerungen der höheren Diemensionen, und ihre Bedeutung erklärt sich aus dem Herabsteigen bzw. der Verdünnung der höheren Dimensionen, deren Ausprägung sie sind. Dieser Vorgang der Sedimentierung wird „Involution“ bzw. „Emanation“ genannt. Nach den Traditionen muss Involution bzw. die Einfaltung des GEISTES stattfinden, bevor Evolution bzw. die Entfaltung des GEISTES stattfinden kann: das Höhere steigt schrittweise herab in das Niedere. Und daher scheinen die höheren Ebenen „aus den“ niedrigeren Ebenen während der Evolution aufzutauchen – biologisches Leben scheint aus Materie aufzutauchen -, weil und nur weil es zuvor durch die Involution dort abgelegt wurde. Man kann das Höhere nicht aus dem Niedrigeren erhalten, wenn es nicht dort bereits als – schlafendes – Potential vorhanden wäre, auf seine Emergenz wartend. Dieses „Wunder der Emergenz“ ist einfach das kreative Spiel des GEISTES in den Bereichen seiner eigenen Manifestation.

 

Und so beginnt – nach den Traditionen – das große kosmische Spiel, wenn GEIST … sich aus sich selbst herauswirft (lila, kenosis), um ein manifestes Universum zu erschaffen. Der GEIST „verliert“ sich selbst, „vergisst“ sich selbst, nimmt die Illusion der Vielheit an (maya) und beginnt das große Versteckspiel mit sich selbst. Der GEIST wirft sich zuerst nach außen und erschafft die Seele, als eine herabgestiegene und verdünnte Reflektion des GEISTES; Seele steigt dann in den Geist herab, eine blassere Reflektion der leuchtenden Herrlichkeit des GEISTES; Geist steigt dann herab zu biologischem Leben, und das Leben steigt herab zu Materie, als der dichtesten, niedrigsten, am wenigsten bewussten Form des GEISTES. Wir können dies darstellen als: GEIST-als-GEIST steigt herab zu GEIST-als-Seele, welche wiederum herabsteigt zu GEIST-als-Geist, welcher herabsteigt zu GEIST-als-Körper, welcher herabsteigt zu GEIST-als-Materie. Diese Ebenen im Großen Nest sind alle Formen des GEISTES, aber die Formen sind immer weniger bewusst, sind sich immer weniger ihrer Quelle und So-heit bewusst, sind immer weniger erwacht zu ihrem immer-anwesenden Grund, wenngleich sie dennoch alle nichts anderes sind als GEIST-im-Spiel.

 

Wenn wir die Hauptstufen der Emergenz der Evolution darstellen als (A), (A+B), (A+B+C) und so weiter – das Pluszeichen bedeutet dabei, dass etwas emergiert bzw. der Manifestation hinzugefügt wird – dann können wir Involution als den vorangegangenen Subtraktionsprozess darstellen: GEIST ist am Anfang ganz und vollständig, die gesamte Manifestation als Potential in sich enthaltend, was in doppelten Klammern dargestellt ist als: ((A+B+C+D+E)). GEIST beginnt in die Manifestation hinabzusteigen – beginnt sich selbst in der Manifestation zu „verlieren“ – durch ein Verstecken seiner reinen, spirituellen Natur, und durch das Annehmen einer manifesten, endlichen, begrenzten Form – und zwar der Seele ((A+B+C+D)). Die Seele hat jetzt „E“ vergessen, bzw. ihre radikale Identität mit und als GEIST, und sie entflieht in der darauffolgenden Verwirrung und Angst diesem Terror, indem sie in den Geist hinabsteigt ((A+B+C)), welcher „D“ vergessen hat, seine strahlende Seele; und der Geist flüchtet sich in das biologische Leben, indem er seine Intelligenz „C“ vergisst. Und schließlich verwirft das Leben seine vegetative Vitalität „B“ und erscheint als träge, unbewusste, leblose Materie „A“ – und an diesem Punkt ereignet sich etwas wie der Urknall, die Materie tritt schlagartig konkret in die Existenz ein, und es scheint, als ob in der gesamten manifesten Welt nichts anderes existiert als unbewusste, tote, leblose Materie.

 

Doch diese Materie ist merkwürdig verspielt und munter, nicht wahr? Sie hängt nicht einfach nur vor dem Fernseher herum, und lebt nicht von der Arbeitslosenunterstützung. Diese Materie beginnt erstaunlicherweise sich selbst zu erheben: „Ordnung aus dem Chaos“ nennt das die Komplexitäts-Physik – oder dissipative Strukturen, oder Selbstorganisation, oder dynamisches Werden. Doch die Traditionalisten formulierten es ganz direkt: „Gott verharrt nicht versteinert und tot; selbst die Steine erheben sich schreiend zum GEIST,“ wie Hegel es formuliert hat.

 

Nach den Traditionen kann – mit anderen Worten – die Evolution beginnen bzw. beginnt, wenn sich die Involution ereignet hat, und bewegt sich von (A) nach (A+B) nach (A+B+C) usw., wobei jede der großen emergenten Stufen des Seins eine Entfaltung oder ein Erinnern der höheren Dimensionen ist, welche während der Involution geheimnisvoll im Niederen eingefaltet bzw. sedimentiert wurden. Das, was während der Involution ent-innert, fragmentiert und vergessen wurde, wird während der Evolution er-innert, vereinigt, ergänzt und verwirklicht. Daher ist die Doktrin der anamnesis oder der Platon’schen und Vedantischen „Erinnerung“ so verbreitet in den Traditionen: wenn Involution ein Vergessen dessen ist, wer du bist, dann ist Evolution ein sich Erinnern, wer und was du bist: tat tvam asi - du bist Das. Satori, metanoia, moksha und wu sind einige der klassischen Namen für diese Verwirklichung.

 

Dieses schöne und brillant erklärende Schema ist nicht ohne Probleme. Das Schema selbst ist nicht falsch, aber die moderne und die postmoderne Welt haben verschiedene grundlegende Einsichten hinzugefügt, die aufgenommen werden müssen, wenn wir eine integralere bzw. umfassendere Sicht wollen. Dies meine ich mit „von der Großen Kette zum Postmodernismus in drei einfachen Schritten“.

 

Das Problem

… Meiner Meinung nach sollten wir so viel wie möglich von den großen traditionellen Systemen beibehalten, ihre überflüssigen metaphysischen Interpretationen jedoch verwerfen, Interpretationen, die nicht nur unnötig sind, um die Daten zu erklären, sondern Interpretationen, welche garantiert verhindern, dass Spiritualität eine faire Chance bekommt, in den Kreisen der modernen und postmodernen Gedankenwelt Gehör zu finden.

 

Die erste Schwierigkeit wird an folgendem Beispiel deutlich. Betrachten wir … Abb. 1, dann fällt uns auf, dass alle Ebenen oberhalb von Materie tatsächlich meta-physisch sind, das heißt, sie sind jenseits von Physik oder Materie. Die materielle Ebene beinhaltet zum Beispiel das menschliche Gehirn als eine komplexe materielle Einheit. Dies würde nach dem metaphysischen System bedeuten, dass sich die Gefühle eines Wurms (Ebene 2) auf einer höheren Ebene befinden als das menschliche Gehirn (Ebene 1). Etwas stimmt ganz offensichtlich nicht mit diesem Schema …

 

Lösungsvorschlag

… hier ist mein Vorschlag Nr. 1: In der manifesten Welt ist das, was wir mit „Materie“ bezeichnen, nicht die unterste Sprosse im großen Spektrum der Existenz, sondern die äußere Form von jeder Sprosse im großen Spektrum. Materie ist nicht unterhalb eines höheren Bewusstseins, sondern Materie und Bewusstsein sind das Äußere und das Innere eines jeden Ereignisses. 

Abb. 2: Materie ist nicht der "Boden" aller Ebenen, sondern das "Äußere" aller Ebenen Abb. 2: Materie ist nicht der "Boden" aller Ebenen, sondern das "Äußere" aller Ebenen

Dies kann schematisch wie in Abb. 2 dargestellt werden … . Die grundlegende Änderung, die hier vorgenommen wird, besteht darin, dass dasjenige, was als „Materie“ als unterste Sprosse der Existenz erscheint (mit all den anderen Ebenen als höher und „meta“-physisch), nun zur äußeren Form aller anderen Ebenen wird. Die Traditionen gingen immer davon aus, dass die Ebenen „höher“ als Materie für die normalen Sinne „unsichtbar“ wären, und das gilt auch noch nach unserer Umformulierung: und zwar, alle „innerlichen“ Dimensionen (Gefühle, gegenseitiges Verständnis, Mitgefühl, Bewusstheit, Bewusstsein usw.) sind für die äußeren Sinne unsichtbar; doch wir können diese Feststellung nun ohne unnötige metaphysische Interpretationen treffen. …

 

Materie ist … nicht die unterste Sprosse dieser evolutionären Spirale, sondern die äußere Form einer Evolution, deren Innerlichkeiten entsprechende Ebenen von Gefühlen, Gewahrsein, Bewusstsein und so weiter enthalten. … jeder Geist (hat) einen Körper, bzw. jeder Bewusstseinszustand einen entsprechenden erkennbaren Zustand von Materie-Energie, bzw. jede innerliche Wahrnehmung eine äußere Form - … und umgekehrt. Es ist nicht einfach so, dass höhere Ebenen (von Leben, Geist und Seele) ihre Abdrücke in der Materie hinterlassen (welche ihrerseits die unterste Ebene bleibt), sondern, was wir mit Materie bezeichnen, ist die äußere Form dieser innerlichen Ebenen … .

 

Deshalb sind das, was die Prämodernen als META-physische Wirklichkeiten betrachteten, in vielen Fällen INTRA-physische Wirklichkeiten: sie sind nicht oberhalb der Materie, sie sind nicht oberhalb der Natur, nicht meta-physisch und nicht über-natürlich: sie sind nicht über der Natur, sondern in der Natur, nicht jenseits der Materie, sondern in ihr.

 

… Wie wir noch sehen werden, gibt es einige Aspekte höherer Dimensionen, welche tatsächlich wahrhaft metaphysisch sein könnten; aber zuerst sollten wir zur Kenntnis nehmen, dass vieles von dem, was die Prämoderne als meta-physisch betrachtete tatsächlich intra-physisch ist, und nicht über der Natur, sondern in ihr ist. …

 

… Jetzt widmen wir uns der Rolle und der Natur von Energie – grobstoffliche Energie, subtiler Energie und kausaler Energie. Ich habe bereits vorgeschlagen, dass Masse und Energie Aspekte … jedes individuellen Wesens sind – das heißt, sie repräsentieren etwas von der äußerlichen Form eines jeden Individuums … .

 

Das Problem

Das Problem kann hier wie folgt formuliert werden: Wenn wir davon ausgehen, dass (1) die Prämoderne keine ausreichende Klarheit bezüglich der Rolle der Materie hatte, und dass daher (2) die alten Weisen die subtilen Energien als grundsätzlich meta-physisch bzw. über-natürlich darstellten; und jetzt (3) das moderne Verständnis von Materie nicht als unterste Ebene sondern als das Äußerliche aller Ebenen hinzuziehen, dann stellt sich (4) die Frage: wie können wir in einer angemessenen Art und Weise die Beziehung zwischen subtilen Energien und grobstofflich materiellen Formen neu interpretieren?

 

Einfach ausgedrückt: wenn Materie nicht die unterste aller Ebenen ist, sondern deren Äußerliches, wie passt dann die subtile Energie in dieses Schema? In den prämodernen Traditionen wurde subtile Energie oder „prana“ üblicherweise als die zweite Ebene in der Großen Kette (z.B. prananmayakosha) dargestellt: es war eine Ebene ätherischer oder astraler Energie „oberhalb“ physischer Materie und Energie. Doch wenn die Materie nun re-interpretiert wurde, kann dann nicht auch subtile Energie in ähnlicher Weise neu interpretiert werden … ?

 

Lösungsvorschlag

Die in diesem Fall vorgeschlagene Lösung formuliere ich in Form von drei Hypothesen … .

 

Nr. 1. Fortschreitende Evolution bringt zunehmende Komplexität grobstofflicher Formen. … Zum Beispiel finden wir Quarks zu Protonen zu Atomen zu Molekülen zu Zellen zu komplexen Organismen. … Ich denke, dass diese „Komplexifizierung“ ziemlich offensichtlich ist, und wir uns nicht weiter damit beschäftigen müssen.

 

Nr. 2. Eine zunehmende Komplexität der Form geht einher mit einer zunehmenden innerlichen Bewusstheit. Dies ist Teilhard de Chardin’s „Gesetz der Komplexität und Bewusstheit“ – und zwar, je mehr vom Ersteren, desto mehr vom Letzteren. Genauer gesagt, je größer die äußerliche Komplexität der materiellen Form, desto größer die innerliche Bewusstheit, welche innerhalb dieser Formen hervorgebracht werden kann.

 

Nr. 3. Weiterhin – und das ist die verbindende Hypothese – geht eine zunehmende Komplexität der grobstofflichen Form einher mit einer zunehmenden Verfeinerung von Energien. Mit dem Fortschreiten der Evolution zu immer komplexeren grobstofflichen Formen wird der zunehmende Grad grobstofflicher Komplexität durch entsprechende (signifikante) fortschreitend subtilere Energiemuster begleitet. … Anstatt höhere Ebenen als grundsätzlich getrennt von der Materie und den grobstofflichen Formen zu interpretieren, ist die Komplexifizierung der grobstofflichen Form das Vehikel der Manifestation – sowohl für subtilere Energien wie auch für zunehmende Bewusstheit.

 

… Dies bringt uns zum Ende dieser kurzen Einführung und an den Beginn der Hauptdiskussion einer integralen Theorie der subtilen Energien.

 

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Fortsetzung siehe Teil II: Integrale Theorie - Energie, Bewusstsein und Quantenwirklichkeit

 

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