Selbstheilung - von innen nach außen
Die Tatsache, dass Sie mit Ihren eigenen Gedanken und Gefühlen Ihren Körper verändern können, sollten Sie akzeptieren lernen. Die wissenschaftlichen Beweise dafür sind eindeutig; die Tests, denen ich mich selbst unterzogen habe, bestätigen die potenzielle Fähigkeit jedes Menschen, mit der Kraft seiner Gedanken materielle Strukturen - sowohl im eigenen Körper als auch in anderen - zu verändern (was nicht gleichbedeutend ist mit "Materie zu erschaffen", okay?).
Was liegt also näher als der anregende Gedanke, mit Hilfe dieser Energien (psychisch-mental und astral-emotional) den eigenen Körper aktiv zu beeinflussen, vielleicht sogar zu heilen? Schon der Versuch ist wichtig – über einen längeren Zeitraum und mit einer gewissen inneren Intensität. Sie können Ihre innere Gestimmtheit verändern – ohne jeden Zweifel.
Ihr
Carsten Rachow
3-Körper-Energien (von unten nach oben): physisch, emotional, mental
Die Kraft unserer Gedanken und Gefühle
(von Carsten Rachow)
Ein kleines Gedankenexperiment: Nehmen Sie 3 Gläser mit Leitungswasser, sagen Sie zu dem Wasser in Glas-Nr. 1: "Ich liebe dich. Du bist wundervolles Wasser." Dann besprechen Sie Glas-Nr. 2: "Igitt, du bist dreckig, brackig und schmeckst fürchterlich. Ich hasse dich." Die dritte Wasserprobe lassen Sie unbesprochen - sie dient als Kontrollgröße. Nun machen Sie Fotos von der kristallinen Struktur des Wassers. Was entdecken Sie?:
- Das Wasser in Glas-Nr. 1 ("Ich liebe dich.") zeigt eine kristalline 60°-Struktur, homogen, stabil und optisch sehr schön.
- Glas-Nr. 2 ("Ich hasse dich.") zeigt eine 90°-Struktur, seltsam brüchig wirkend, optisch unruhig.
- Glas-Nr. 3, die unbesprochene Kontrollprobe, zeigt eine Mischung aus beiden, ein etwas chaotisch wirkendes Bild.
Dieser Test wurde unter kontrollierten wissenschaftlichen Bedingungen mit Bodensee-Wasser gemacht. Die Ergebnisse liegen auf der Hand:
- Bewusstheit wird von subtiler emotionaler und mentaler Energie begleitet. Bereits ein einfacher Satz ("Ich liebe dich.") reicht aus, um diese Energien zu erzeugen und eine bestimmte Information (hier: "Liebe" oder "Hass") zu übertragen.
- Die subtilen Energien wirken auf die grobstoffliche Energie der Materie (hier: Wassermoleküle) - und verändern diese.
- Die veränderte grobstoffliche Energie wirkt nun ihrerseits auf die physikalischen, körperlichen Strukturen: Die Moleküle verändern ihre kristalline Struktur, sie ordnen sich neu an.
Nun machen Sie sich bitte einmal bewusst, wie häufig und wie intensiv Sie jeden Tag Ihren eigenen grobstofflichen Körper, der zu etwa 70 % aus Wasser besteht, „besprechen“? Unser Geist ist eigentlich permanent aktiv, wir grübeln, wir überlegen, wir fluchen, sind besorgt usw. Mit anderen Worten: Unsere mentale Energie wirkt permanent auf unseren eigenen physikalischen Körper ein. Aber nicht nur auf den ...
Eingebettet zwischen unserem materiellen Energie-Körper und unserem mentalen Energie-Körper liegt ein dritter Energie-Körper: unser emotionaler Körper (der seinerseits den etwas weniger subtilen prana-ätherischen Vitalkörper umhüllt). Wir alle wissen aus eigener Erfahrung, dass unsere Gedanken bestimmte Emotionen auslösen. Daher wirkt beim Menschen im Unterschied zum Wasser, das keinen emotionalen Körper kennt, jede mentale Energie zunächst auf den emotionalen Körper – und „verfärbt“ ihn gewissermaßen. Unsere emotionale Gestimmtheit wiederum beeinflusst prana oder die Vitalkraft (Lebenskraft benötigt ein Mindestmaß an ätherischer und emotionaler Energie, und wenn Sie emotional dauernd "schlecht drauf" sind, fehlt Ihnen genau das: Vitalität.) Vereinfacht: Gute Gedanken erzeugen gute Gefühle und stärken prana, schlechte Gedanken haben miese Gefühle zur Folge und schwächen prana. (Bei einem an Depression erkrankten Menschen ist dieser Zusammenhang offensichtlich; weshalb jede Therapie regelmäßig mit einfachen sportliche Übungen beginnen sollte, die den Erkrankten schnell mit Erfolgserlebnissen und neuen Glücksgefühlen versorgen.) Im Laufe eines Lebens - und insbesondere in stressintensiven Phasen der Belastung, der Krise und des Leids - wirken diese Energien in der Tat formbildend auf den menschlichen Körper und machen ihn zum äußerlich sichtbaren Ausdruck unserer inneren Gestimmtheit.
In entspannter Meditation können Sie diese innere Gestimmtheit in sich entdecken. Wenn es Ihnen in tiefer Entspannung gelingt, über einen längeren Zeitraum (2-3 Minuten) den Fluss Ihrer Gedanken zu stoppen (was zugegebenermaßen nicht ganz einfach ist und ein wenig Übung erfordert), dann entdecken Sie in sich ein subtiles, leichtes Gefühl, eine tief sitzende „Gefühlsgestimmtheit“ - die nichts anderes ist als die Wahrnehmung Ihrer astralen und ätherischen Energiehüllen oder -körper (Tatsächlich "entdecken" Sie in tiefer Meditation noch andere Zustände, aber die sollen uns hier nicht interessieren). Da Sie in diesem meditativen Zustand voll bewusst sind und einfach nur wahrnehmen, nicht aber denken, bleibt Ihnen nachher erinnerlich, dass dieser tiefe Bewusstseinszustand im Grunde eine Art „Bewusstseins-Gefühl“ ist. Tatsächlich ist Bewusstsein mehr eine Art von "Gefühl-Bewusstsein" als "Denk-Bewusstsein". Es ist Ihre individuelle innere Schwingung, der Sie hier begegnen und die Sie fühlen können, der Grundton Ihres AKTUELLEN wahren Wesens – das individuell gefühlte Spektrum ist unendlich breit: von trauriger Melancholie über vertrauende Gelassenheit bis hin zu fröhlicher Vitalität. Und es ist diese subtile Energie, mit der Ihr Innerstes der äußeren Welt begegnet und permanent auf den grobstofflichen Körper einwirkt. Und ihn verändert …
Selbstheilung beginnt innen. Niemand auf diesem Planeten kann Ihnen die Macht nehmen, anders zu denken, anders zu fühlen und anders Ihren Körper zu „besprechen“. Niemand – nur Sie selbst. Wenn Sie permanent mentale Energie in Form von Gedanken der Angst, der Sorge, der Unsicherheit, der Minderwertigkeit usw. erzeugen, verändern Sie im Laufe der Zeit Ihren emotionalen Energie-Körper – und irgendwann auch Ihren sichtbaren materiellen Körper. Krankheiten sind so gesehen immer auch grobstoffliche Veränderungen in Folge der Einwirkung mentaler und emotionaler Energien.
Selbstheilung setzt eigene Macht frei. Wenn Sie ganz genau in sich hineinschauen und -fühlen, wird Ihnen ein wahrhaftig machtvolles Kraftzentrum bewusst, das nur dem Erwachten instrumentell zur Verfügung steht. Es wird Ihnen plötzlich bewusst, dass die Qualität Ihrer Innerlichkeit niemals, ich wiederhole, niemals das passive Opfer äußerer Einflüsse ist, sondern in Wahrheit die unmittelbare Folge Ihrer aktiven, zumeist unbewussten, "Täterschaft". Sie können also sagen: "Was mich kränkt, macht mich krank." Aber was sagen Sie dann? Sie sagen dann, dass Sie in einer eher passiven Rolle sind: Sie werden "krank gemacht", nämlich von "außen", von dem, "was mich kränkt". Als aktives SELBST, das sich bewusst erkannt hat, würden Sie anders reden. Ihre Rede wäre: "Was ich als kränkend deute und empfinde, macht mich krank." Sehen Sie den wichtigen Unterschied? Nun ist es nicht mehr das Aussen, die Welt, die Gesellschaft, der Partner, der mich krank macht, sondern es sind meine Deutungen, meine Interpretationen, meine von mir selbst erzeugten Gefühle, die mir weh tun. JETZT gewinnen Sie Macht. Erst jetzt. Denn Ihre subjektiven Deutungen können Sie beeinflussen - die äußere Welt dagegen kaum. Das Aussen liefert Impulse, Informationen, Zeichen und Symbole - das eigene Innere deren Deutung und Bedeutung. Kurz: Der wütende Chef kann Sie gar nicht "stressen" - das können nur Sie selbst ...
Hier liegt also Ihre wahre gestaltende Macht, Ihre ganz persönliche Eigenverantwortlichkeit. Heilen Sie sich selbst – jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick ein klein wenig mehr. Achten Sie auf die Energie Ihrer Gedanken, beobachten Sie Ihre Gefühle. Spielen Sie mit Ihrer gottgegebenen Macht, diese Energien BEWUSST einzusetzen. Das heilende Licht der Liebe ist bereits in Ihnen. Seien Sie etwas gnädiger mit sich selbst, beginnen Sie, sich Ihre wundervolle Einzigartigkeit bewusst zu machen und schätzen zu lernen. Das Kraftzentrum ist in Ihnen - SIE SIND DAS.
Ich liebe mich mit all meinen Gedanken – und lächle.
Ich erfreue mich an meiner gottgegebenen Einzigartigkeit – und lächle.
Ich spüre mich mit all meinen Gefühlen – und lächle.
Ich bin ich - und gesunde.
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Bitte beachten Sie: Die Kraft Ihrer Gedanken und Gefühle ist evident, aber nicht omnipotent. Sie können so lange meditieren und Ihre innere Gestimmtheit verändern, wie Sie wollen, eine pathologische Beziehung - etwa zum prügelnden Lebenspartner oder zum unterdrückenden Vorgesetzten - werden Sie allein damit nicht heilen. Ebenso werden Sie kraft Ihrer Gedanken und Gefühle nicht verhindern können, dass Lebensmittel und Trinkwasser fehlen (etwa in Afrika) oder Umweltgifte permanent Ihren Körper schädigen. Was Sie - bezogen auf Ihre Wahrnehmung des In-der-Welt-Seins - kraft Ihrer Gedanken erreichen können, ist eine neue, helfende, stärkende Bewertung Ihrer eigenen Beziehungen. Das ist enorm wichtig und meistens die entscheidende Voraussetzung, um sich nun vielleicht aufzuraffen und in der manifesten Welt aktiv tätig werden zu können: die Beziehung beeinflussen oder beenden, die Wohnung wechseln etc. etc. All das benötigt natürlich ein gewisses Maß an heilenden Energien: neues Denken, neues Fühlen, neue Lebenskraft.
Zusatz: Wenn Sie Ihre Innerlichkeit verändern, sagen wir von Verzagtheit zu Optimismus, von grübeln zu lächeln, und jeden Tag zwei Schachteln Zigaretten rauchen, was erreichen Sie dann? Wird Ihr optimistisches, zuversichtliches Lächeln Ihre angegriffene Lunge erneuern? Werden Sie sich auf diese Weise selbstheilen können? - Nun, vielleicht, wer kann das schon ausschließen. In jedem Falle werden Sie zunächst einen grübelnden Raucher verwandeln in einen lächelnden Raucher - und sich neu in der Welt bewegen. Dann werden Sie vielleicht das Rauchen reduzieren oder einstellen, mehr Sport treiben, öfter lachen und Freude haben, kurz: gesünder werden. Und dann heilt vielleicht auch die angegriffene Lunge. Das Lächeln verändert vielleicht Lungen-Materie, gewiß aber verändert es auf subtile Weise Ihr In-der-Welt-Sein. Das Innen UND das Außen - wenn beides in authentischer Harmonie vereint ist, verändern sich beide ...
Noch ein Zusatz: In einer viel diskutierten Langzeitstudie in den USA wurden zwei Beobachtungsgruppen gebildet, bestehend nur aus Männern, ich glaube, im Alter von 40-65 Jahren (Die exakte Quellenangabe zur Studie werde ich nachreichen. Sie ist irgendwo in der Literatur bei Dr. Jakob Bösch angeführt.) Gruppe A enthielt nur Männer, die von sich selbst behaupteten, nach den modernsten medizinischen Empfehlungen "gesund" zu leben: Sie rauchten nicht, trieben viel Sport, achteten auf gesunde Ernährung, aßen wenig Fleisch usw. Und sie alle - und jetzt kommt das untersuchte Merkmal - gaben an, sich NICHT geliebt zu fühlen und selber leider niemanden besonders zu lieben. Gruppe B war das exakte Gegenteil: rauchen, trinken, kein Sport, viel Fleisch etc. - aber alle Männer gaben an, zu lieben und sich geliebt zu fühlen. Die Studie untersuchte die Entwicklung der Gesundheit und die Sterblichkeitsrate über einen langen Zeitraum.
Welche Gruppe war signifikant gesünder, lebte länger, erkrankte seltener? Sie kennen bereits die Antwort, nicht wahr ...?
CARSTEN RACHOW