Geistiges Heilen: Energie (außen) und Information (innen)
Dr. med. Jakob Bösch ist einer der selten anzutreffenden fortschrittlichen Ärzte, die mit Heilern zusammenarbeiten und in eigenen Forschungsprojekten die Arbeit von Geistheilern in der Schulmedizin untersuchen. Seine Bücher sind lesenswert, enthalten viele interessante Informationen und regen zum Nachdenken an, weshalb ich Jakob Bösch hier sehr gerne empfehle.
Im folgenden Text verbindet Bösch objektive Forschungsergebnisse („energetisch messbares Biofeld, Aura“) mit der subjektiven Innerlichkeit des Heilers („Bewusstsein, Information, Ordnung“) und verdeutlicht die Verbindung von Energie und Information – oder, wie ich mit integraler Semantik sagen würde, die Verbindung des Äußeren („Ebenen von Energie“) mit dem Inneren („Ebenen von Bewusstsein“).
Ich habe den Text mit einigen Kommentaren angereichert, um das mir Wichtige noch einmal zu akzentuieren. Jeder geistige Heiler, aber auch jeder Hilfe suchende Klient, sollte hier einige Hinweise auf die möglichen Ursachen des „Wunders der Heilung“ entnehmen können.
Ihr
Carsten Rachow

Arbeiten mit der Aura
(gekürzt zitiert aus: Dr. med. Jakob Bösch, „Spirituelles Heilen und Schulmedizin“, AT-Verlag 2006;
fett gedruckte Hervorhebungen und blau-farbige Kommentare von Carsten Rachow)
In fast jedem Bereich elektromagnetischer Wellen ist vom menschlichen Körper abgehende Strahlung gemessen worden, dabei scheint nicht in jedem Fall klar zu sein, welche reflektiert und welche vom Körper erzeugt wird. Das Biofeld oder die Aura besteht aus einem bioelektrisch-magnetischen Feld, das eine ungeheure Dichte von Informationen enthält, die von entsprechend begabten Menschen mit den Augen, den Händen oder dem Herzen gelesen, das heißt bewusst wahrgenommen werden können, während mit den Apparaten nur die entsprechenden Wellenlängen, Frequenzen und Wellenstärken gemessen werden. (Das „Biofeld oder die Aura“ besteht tatsächlich aus mehreren Ebenen physikalischer und subtiler Energien (ätherisch, astral, psychisch), die unterstützend oder begleitend mit den verschiedenen Stufen des Bewusstseins und der Komplexität des materiellen Körpers emergieren. Siehe dazu auch: „Teil III Integrale Theorie der subtilen Energien“) Es wurden sogar höchst interessante Zusammenhänge zwischen Feldbeschaffenheit und emotionalem Zustand nachgewiesen und die Feldveränderungen bei Krankheiten festgestellt; sie haben jedoch den wissenschaftlichen Durchbruch nicht geschafft. In neuerer Zeit haben Forscher des A.S. Popov Bioinformation Institute in Russland im menschlichen Biofeld Wellenlängen von 300 bis 2000 Nanometer gemessen, also eine hochfrequente Strahlung. … (siehe dazu auch die energetischen Messungen bei der Farb-Kirlian-Aura-Fotografie: „Der Beweis – Handauflegen wirkt“)
Der große Schweizer Arzt Paracelsus (1493-1541) wird in seiner Aussage bestätigt, die Lebenskraft des Menschen sei nicht im Körper eingeschlossen, sondern umgebe ihn wie eine leuchtende Kugel und werde durch die Gedanken und Gefühle der Menschen verändert und beeinflusst. Wie viele andere seiner Kollegen konnte er dies nur wissen und sehen, weil er hell- und aurasichtig war. (Wir können heute, was hilfreich ist, von wenigstens fünf Körpern oder Hüllen oder Ebenen der Energie ausgehen, die den materiellen Körper umhüllen, einschließen oder integrieren, nämlich: grobstofflich-physikalische, ätherische, astrale, psychische und kausale Energie. Die von Paracelcus beschriebene "Lebenskraft" entspricht im Kern der ätherischen Ebene (auch: élan viral, prana) und wird tatsächlich von "höheren" Emotionen (astral) und Gedanken (psychisch) verändert. Siehe dazu auch : "Teil II Integrale Theorie der subtilen Energien“)
Bei der Ableitung des EEG, der elektrischen Hirnströme, stellten Hunt und ihr Forschungsteam fest, dass das Biofeld viel schneller reagierte als das EEG oder gar Puls und Atmung, und oft waren im Biofeld Reaktionen festzustellen, die in den anderen genannten Messungen gar nicht in Erscheinung traten. … Die Veränderungen des Energieflusses und der Aura (erfolgten) regelmäßig, bevor EEG, Puls, Blutdruck oder die Atmung reagierten. … („Krankheit“ oder – allgemeiner formuliert – „Unordnung“ wird offenbar zunächst im Biofeld oder in der Aura angelegt, bevor sie als körperliches Symptom sichtbar wird. Wenn wir berücksichtigen, dass die den physikalischen Körper umhüllenden Energiefelder „holarchischer“ Natur sind – jede höhere, subtilere Ebene also ihre niedrigeren Junior-Ebenen einschließt – dann wird eine einfache „Abwärtskausalität“ von „oben“ nach „unten“ erkennbar: Mentale Unordnung wirkt auf das niedere emotionale Feld, welches wiederum auf das niedere physikalische Feld wirkt. Oder kürzer: Seele wirkt auf Geist wirkt auf Emotion wirkt auf Körper.)
Offenbar passiert manches an Informationsvermittlung, das vom Gehirn nicht registriert wird und das uns auch nicht zum Bewusstsein kommt. … (Was nicht ausschließt, dass wir uns immer mehr Vorgänge bewusst machen und uns so einer höheren Wahrheit oder Ebene annähern. Genau darum bemühe ich mich mit den hier vorgestellten „helfenden Gedanken und Texten“.)
Wenn man die Forschungen von Hunt in ihrer Gesamtheit zu verstehen versucht, kommt man zum Schluss, dass der Heilvorgang vermutlich in einer Übermittlung von Ordnung oder ordnender Information besteht (Achtung: Das Innen und das Außen). Erinnern wir uns an die Musik-CD. Der energetische Vorgang ist relativ unspezifisch, nämlich das Abtasten der CD durch den Laserstrahl. Mit diesem energetischen Vorgang (das Außen) verbunden ist aber ein hochspezifischer Prozess, nämlich die Übermittlung beispielsweise einer Mozartmesse, die beim Hörer Ordnung in Form von Beruhigung, Entspannung, Glücksgefühl, Demut usw. bewirken kann (das Innen). Es ist genau der Vorgang, den der Physiknobelpreisträger Erwin Schrödinger in seinem berühmten Zitat beschrieben hat. „Der Kunstgriff, mittels dessen ein Organismus sich stationär auf einer ziemlich hohen Ordnungsstufe hält, besteht in Wirklichkeit aus einem fortwährenden ‚Aufsaugen’ von Ordnung aus seiner Umwelt“.
Energetische Phänomene beim Heilen sind seit langem und oftmals beobachtet worden, und diese können apparativ festgestellt werden. Die Information, das heißt das, was wir verstehen können, setzt aber vorderhand ein menschliches Bewusstsein voraus und wird es vielleicht immer voraussetzen. (Dieser sehr wichtige Zusammenhang könnte allen Bestrebungen, Heilungsvorgänge quasi „künstlich“ mittels von Maschinen generierten energetischen Frequenzen auszulösen, Grenzen setzen – Grenzen der Information, der Qualität.) Beim Handauflegen verspüren viele Menschen eine besondere Wärme oder Hitze. Messungen zwischen Heilerhänden und Körper der Patienten haben jedoch keine Temperaturerhöhung ergeben (Genau lesen bitte: Nur im Raum zwischen Hand und Körper kann keine zusätzliche Wärme gemessen werden). Andererseits kann die beim Heilen im Körper der Patienten entstehende Wärme mit der Infrarotkamera nachgewiesen werden. Dies spricht gegen eine einfache, physikalische Wärmeübertragung, ließe sich jedoch mit Lichtstrahlung erklären. Denken wir an die Operationen mit Laserstrahlen, wo die Wärme auch am Operationsort entsteht und nicht auf dem Weg dorthin, ähnlich wie beim Sonnenlicht. Dies ist kongruent mit der von Fritz-Albert Popp gemessenen verstärkten Lichtabstrahlung von Heilerhänden in Aktion (siehe dazu: „Biophotonen – das Licht des Lebens“). Allerdings verspüren die Patienten auch bei Fernheilungen oft intensive Wärme an der kranken Stelle. Es dürfte beim Heilen also eine noch nicht bekannte Energie- und Informationsform ebenfalls eine Rolle spielen. … (Eine mögliche Erklärung für die „noch nicht bekannte Energieform“ bietet Ihnen Teil II und Teil III der Theorie der subtilen Energien: Danach werden immer „höhere“ Bewusstseinsstufen unterstützt und begleitet von immer „höheren“, das heißt subtileren Energien. Die höchste uns bekannte Energieform ist danach die, die im sogenannten „formlosen, kausalen Zustand“ erzeugt und – mit viel meditativer Übung – gefühlt werden kann. Sie dazu auch: „Ich soll 3 Körper haben?“.)
Die Forschungen von Hunt bestätigen … die Erkenntnis oder wenigstens die Hypothese, dass es im Wesentlichen um die Information geht, die mit Energie übertragen wird. Mit diesen Erkenntnissen bekommen allmählich jene unzähligen neueren und uralten Behauptungen Unterstützung, die darlegen, dass die Gedanken und Gefühle der Menschen Ordnung oder Unordnung erzeugen können, je nachdem, ob sie in ihrem Gehalt positiv oder negativ sind (siehe dazu auch: „Selbstheilung – die Kraft der Gedanken und Gefühle“). Auch hier darf nochmals das Zitat eines alten, wissenden Arztes wiederholt werden, nämlich von Avicenna (980 bis 1307), der schrieb: „Die Vorstellungskraft eines Menschen kann nicht nur auf seinen eigenen Körper einwirken, sondern sogar auf andere, selbst weit entfernte Körper. Sie kann diese verzaubern und verändern, sie krank machen oder sie wieder gesund werden lassen“, eine Aussage, die jener von Paracelsus genau entspricht.
Objektiv ist nicht so einfach zu bestimmen, wann welche Gedanken sich bei einem Menschen selbst oder bei anderen positiv oder negativ auswirken. Allerdings spürt jeder Mensch intuitiv, was ihm gut tut oder schlecht bekommt. Vermutlich besteht Einigkeit, dass Wut, Hass, Rachegefühle, Schuldgefühle, Arroganz, Überheblichkeit und vieles andere zu den negativen Gefühlen oder Gedanken gehören, die zuerst in unserem Biofeld, dann in unserem eigenen Organismus wie in anderen Lebewesen Unordnung und Krankheit erzeugen können. (Was nun nicht bedeuten soll – und Jakob Bösch weist darauf auch an anderer Stelle immer wieder hin -, dass Sie nun alle „negativen“ Emotionen unterdrücken oder abwürgen sollen. Damit würden Sie nur den von der Ich-Psychologie gut erforschten „Schatten“ in Ihrem Selbstsystem vergrößern – und unbewusst auf andere Menschen projizieren. Das Gegenteil ist erforderlich: Machen Sie sich Ihre Emotionen BEWUSST, erkennen Sie, wann und warum z.B. Hass, Rache und Schuld in Ihnen entstehen. Nur was Sie zum Objekt Ihrer Erkenntnis machen, können Sie dann auch steuern und beeinflussen. Insofern gilt die alte Weisheit noch immer (und wird es ewig tun): „Bewusstsein heilt“. Mit anderen Worten: Entweder Sie haben Ihre Emotionen, oder Ihre Emotionen haben Sie …)
Mit diesen Erkenntnissen stehen wir erst am Anfang eines langen, ungeheuer spannenden Forschungsbereiches. Immer mehr zeichnet sich eine neue grundlegende Psychosomatiklehre („Geist-Körper-Lehre“) ab, die viel tiefer greift, als was bisher in der offiziellen schulmedizinischen Psychosomatik anerkannt ist, und die sich auch auf bessere objektive Messmethoden wird stützen können. Vielleicht wird es in der Zukunft möglich sein, den Ordnungs- oder Unordnungscharakter einer Gefühls- oder Gedankenübertragung sichtbar zu machen.
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„Welche Information, welche „Ordnung“, welche Gefühle und Gedanken vermittelt oder überträgt ein Heiler oder ein Arzt, wenn er Patientenkontakt hat? Ärzten ist bewusst, in welchem Dilemma sie z.B. stecken, wenn sie einen Patienten mit einer Krebsdiagnose konfrontieren. Ist es besser, die diagnostische Wahrheit zu sagen – und damit den Patienten unter Umständen in eine die Krankheit noch fördernde innere Unordnung zu stürzen -, oder ist es besser, ein freundliches Lächeln aufzusetzen und ihm zu suggerieren, „da ist nichts, das wird schon, machen Sie sich keine Gedanken“ – etwa verbunden mit der vagen Hoffnung auf eine überraschende Selbstheilung?
Angesichts der obigen Erläuterungen dürfte die angemessenere Antwort grundsätzlich in Richtung von diagnostischer Wahrheit und erkennendem Bewusstsein gehen – auch wenn es verteufelt schwer ist, einem Menschen seine (natürlich gesicherte) Krebsdiagnose zu übermitteln. Wichtig sind dann psychologische Betreuung, Einbindung in Selbsthilfegruppen und andere unterstützende Maßnahmen. Wir Menschen fühlen die Wahrheit – und wir wissen auch intuitiv um die „helfen wollende Lüge“.
Heiler dürfen, was gut so ist, keine ärztlichen Diagnosen stellen. Dies enthebt sie unter anderem der extrem unangenehmen Pflicht, etwa eine Krebsdiagnose mitteilen zu müssen. Dies enthebt sie aber nicht der Pflicht, den Versuch einer energetischen Diagnose für sich selbst zu machen. Der Heiler wirkt ja gerade auf den eher nicht-körperlichen, auf den höheren, subtileren Energieebenen – und ich finde, er sollte eine diagnostische Vorstellung davon haben, was er da vorfindet. Ob und in welcher Form er seine energetischen Erkenntnisse dem Klienten mitteilt, ist eine weitere Frage. Heiler sollten sich bewusst machen, dass eine Kommunikation, eine Mitteilung, eine Informationsübertragung auf jeden Fall stattfindet – also auch non-verbal. Dieses Wissen über subtile Informationsübertragung stellt hohe Anforderungen an die seelische, mentale und emotionale Stabilität und Disziplin des Heilers – ein Lern- und Persönlichkeitsprozess, der mitunter sehr anstrengend sein kann.“