Über die quälenden Dilemmas herkömmlicher Medizin
„Wenn das Blutbild eines Nazis ohne Befund ist, ist diese Person dann gesund?“
Was ist Krankheit? Was ist Gesundheit? – Wir alle, Ärzte, Heiler und Patienten, sollten verstehen lernen, dass ein menschliches Wesen nicht einfach nur aus einer Ansammlung physischer Teile besteht, sondern auch emotionale, mentale und spirituelle Dimensionen beinhaltet. Was genau bedeutet dann „Gesundheit“ in einem derartig multidimensionalen Wesen? Wie viele Ebenen des Seins – physisch, emotional, spirituell – muss ein Arzt behandeln? Bin ich gesund, wenn ich spirituell unterernährt bin? Wenn das Blutbild eines Nazis ohne Befund ist, ist diese Person dann gesund?
Jeder Arzt, jeder Heilpraktiker, jeder Geistheiler und jeder Patient nähert sich dem Phänomen „Gesundheit“ aus seiner Perspektive, seiner Denk-Schule. Und, man kann es drehen und wenden, wie man will, alle Beteiligten beschleicht immer wieder das Gefühl, nicht alle Dimensionen von Gesundheit erfassen und behandeln zu können. Die daraus resultierenden Dilemmas sind mitunter quälend und machen aus jedem im Gesundheitswesen Tätigen einen partiell Nicht-Wissenden. Welche Dilemmas insbesondere die konventionelle Medizin ertragen muss, zeigt der folgende Text, der zugleich leidenschaftlich für eine integrierende Sicht, eine „Integrale Medizin“, plädiert.
Ihr
Carsten Rachow
Integrale Medizin
(gekürzt zitiert aus dem Vorwort zum Buch: Ken Wilber, „Integral Medicine: A Noetic Reader“, fett gedruckte Hervorhebungen und Kapitelüberschriften von Carsten Rachow; Quelle: www.if.integralesforum.org/index.php?id=213 ; Wilber "Kurz Gefasst")
Das Ziel einer integralen Medizin
Ich fand es schon immer interessant, dass eine der Hauptaussagen des Hippokratischen Eides, ein Eid, der von vielen Ärzten auf der ganzen Welt seit fast zweitausend Jahren geleistet wird, einfach besagt: „Füge deinem Patienten keinen Schaden zu“. Positive Injunktionen gibt es nur wenige; doch diese Anweisung zur Unterlassung fällt einem sofort auf. Warum besteht überhaupt die Notwendigkeit, einen zukünftigen Arzt zu diesem Versprechen zu veranlassen? Es scheint, dass Hippokrates klar erkannte, dass, bei all dem Einfluss, den ein Arzt hat – vieles davon sehr positiv und hilfreich – ein Punkt ganz besonders der Kontrolle bedarf: die praktisch beispiellose Möglichkeit einem Menschen – durchaus legal – Schaden zuzufügen.
In den verschiedenen Versionen des Hippokratischen Eides wird deutlich, dass es Hippokrates … ebenso klar war, dass es in der Heilkunde zwei Möglichkeiten gibt, Schaden zuzufügen: Begehungssünden und Unterlassungssünden. Ein Arzt kann einem Patienten mit dem, was er weiß, Schaden zufügen; doch noch mehr mit dem, was er nicht weiß.
Das Ziel einer integralen Medizin lässt sich einfach als der Wunsch beschreiben, den Schaden gering zu halten, der durch beide Arten von Sünden angerichtet wird, um so wesentlich effektiver den Boden für jenes außerordentliche Wunder zu bereiten, das – auch 2000 Jahre später – bis jetzt niemand von uns versteht: Heilung.
Positiver ausgedrückt besteht das Ziel einer integralen Medizin darin, bei der Behandlung jeglicher Krankheit einen so vollständigen und umfassenden Ansatz wie nur irgend möglich zu bieten – unter Berücksichtigung der pragmatischen Gegebenheiten wie zeitliche Beschränkungen, begrenzte Leistungsfähigkeit der Krankenversicherung und den Gegebenheiten einer Arztpraxis.
Die integrale Medizin, welche sich zur Zeit rasant entwickelt, ist bereits wesentlich über frühere Ansätze, die unter Begriffen wie „holistisch“, „allopathisch“, „alternativ“ und „komplementär“ bekannt sind, hinausgegangen. Obgleich einige der Bestandteile dieser ursprünglichen Bemühungen beibehalten werden, geht die integrale Medizin von einer wesentlich weitreichenderen Grundlage aus, sie ist tiefer in empirischer Forschung verankert, und steht effektiver in Beziehung zu den umfassenden Modellen der menschlichen Psychologie und des Bewusstseins. …
Wie würde also eine integrale Medizin aussehen? Und wie kann sie unter den gegenwärtigen ökonomischen und pragmatischen Beschränkungen effektiv zum Einsatz kommen? … Bevor wir einige ihrer bahnbrechenden Schlussfolgerungen skizzieren, betrachten wir zuerst einmal die Ausgangssituation, indem wir uns einige der traditionellen Probleme und Dilemmas anschauen, denen sich die meisten helfenden Berufe gegenübersehen.
Das Dilemma der Emotionen
Jeder kennt das erste Dilemma, weil es viele Jahre lang den Medizinstudenten eingepaukt wurde: „Lassen Sie sich auf kein emotionales Verhältnis zu ihren Patienten ein.“ Zur damaligen Zeit war dies sicher nicht als grausame und lieblose Anweisung gedacht, Menschen wie Objekte zu behandeln; es war vielmehr ein ehrlicher und ernsthafter Versuch, einen leidenschaftslosen und wissenschaftlichen Ansatz bei der Behandlung zu ermöglichen. Eine emotionale Verstrickung mit den Patienten vernebelte nicht nur das Urteilsvermögen des Arztes, sondern zehrt auch an dessen Kraft, und schien dadurch letztlich dem Patienten zu schaden.
Und doch gibt es – seit etwa ein oder zwei Jahrzehnten – eine Explosion an fundierter empirischer Forschung, welche zeigt, dass ein Einbezug verschiedener emotionaler Faktoren – sowohl auf Seiten der Vertreter der helfenden Berufe wie auch auf Seiten der Patienten – eine zutiefst positive Auswirkung auf die Behandlung hatte, wobei in vielen Fällen nicht nur Zeit, sondern auch Behandlungskosten eingespart wurden. Dabei handelte es sich nicht um „bedürftige“ Patienten, denen es besser ging, sobald jemand ihre Hand hielt. Kontrollstudien zeigten immer wieder, dass, sobald bestimmte emotionale und affektive Elemente in den Heilungsprozess eingebracht werden, sich dann tendenziell positive Effekte bei allen unterschiedlichen Patientengruppen einstellen. Unverblümt gesagt, bedeutet dies, dass es nicht nur die Behandlungskosten steigert, sondern dem Patienten auch deutlich schadet, wenn in keiner Weise gefühlsmässig Anteil genommen wird. Was soll ein armer Doktor also tun?
Viele medizinische Schulen … begannen diese Forschung mit Argwohn zu beobachten. Das Ganze sah für die meisten herkömmlichen Mediziner zu sehr nach „New-Age“ aus. Der Versuch, diese „subjektiven“ Faktoren einzuführen, schien das Gegenteil von dem zu sein, was eine moderne Medizin sein sollte. Dennoch waren praktisch alle medizinischen Schulen gezwungen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, als Forschungen zeigten, dass Patienten mehr und mehr der orthodoxen Medizin den Rücken kehrten, und etwa 2 Milliarden Dollar jährlich für Typen von Gesundheitsfürsorge ausgaben, welche diese subjektiven Faktoren nicht ignorierte. Über zwei Drittel der medizinischen Schulen halten nun auch Kurse in komplementärer Medizin ab, obgleich das Verhältnis beider Ansätze zueinander nach wie vor schlecht (bis hin zu zynisch) ist. Ein Teil einer integralen Medizin besteht in dem Versuch einen Rahmen zu finden, der beiden Ansätzen – konventionell und komplementär – erlaubt, miteinander und ohne Peinlichkeiten zu existieren.
Das Dilemma von Körper und Geist
Ein zweites Dilemma, dem sich traditionelle Ärzte gegenübersehen, ist das sehr schwierige Problem, welches unter dem Begriff „kartesianischer Dualismus“ oder Körper-Geist-Problem bekannt ist, und welches, ungeachtet aller hochfliegenden philosophischen Beschreibungen, einfach nur bedeutet: Jetzt, in diesem Augenblick, fühlen Sie wahrscheinlich, dass Sie eine Art von Bewusstsein und freien Willen haben, und doch tut die physikalische Wissenschaft so, als wäre die Wirklichkeit ein geschlossenes materialistisches System. Auch wenn Sie als Philosoph ein Materialist sind, so müssen Sie doch ständig jede Erfahrung, die Sie machen, in materialistische Begriffe übersetzen, weil das einfach nicht ist, wie die Erfahrung bei Ihnen ankommt. Mit anderen Worten, Physikalismus verletzt das Wesenhafte dessen, wie sich die Welt natürlicherweise selbst darbietet (ganz zu schweigen davon, dass die Mehrheit der Philosophen dieses Bereiches einfach nicht glaubt, dass sich Bewusstsein auf ausschließlichen Materialismus reduzieren lässt.) Und doch sind Sie, als konventioneller Arzt, mehr oder weniger gezwungen, einen Patienten zu behandeln, als ob er im wesentlichen ein biophysisches oder materielles System wäre – Medikation für dieses, Operation für jenes, Bestrahlung für etwas anderes, eine physische Intervention nach der anderen. Wenn es nach der Medizin geht, sind Ihre Patienten physikalische Maschinen, und doch fühlen Sie sich in Ihrem eigenen Bewusstsein nicht wie eine physikalische Maschine – und so fühlen sich auch Ihre Patienten nicht. Das „kartesianische“ Problem in der herkömmlichen medizinischen Praxis besteht einfach darin, dass Sie gezwungen sind, Ihre Patienten so zu behandeln, als wäre er oder sie eine physikalische Maschine, obgleich sie beide es besser wissen.
Das Dilemma des Einverständnisses
Ein drittes allgemeines Dilemma, dem sich die konventionelle Medizin gegenübersieht, ist das des Einverständnisses und der Befolgung. Es wird mittlerweile angenommen, dass ein Grossteil der Behandlungsmisserfolge daher auftreten, weil sich Patienten nicht daran halten, was ihnen verschrieben und verordnet wurde (von der Einnahme von Tabletten bis zur Befolgung einer Diät). Die Mitarbeit des Patienten und sein Verhalten fiel schon immer in das ziemlich nebulöse Gebiet der „subjektiven Psychologie“, also genau in den Bereich, der durch das biophysische Modell der Medizin ausgeklammert wurde. Und wieder bleiben die wesentlichen Praktiken der biophysischen Medizin ineffektiv, durch eben jene Faktoren, die in ihrem Modell nicht im Mittelpunkt stehen.
Das Dilemma der Ursache von Krankheit
Ein viertes Dilemma, dem sich Menschen in heilenden Berufen gegenübersehen, wird selten ausgesprochen, doch dieses Thema lauert immer im verschwiegenen Hintergrund: Wo genau lokalisieren wir Krankheit? Und wo lokalisieren wir die Ursachen von Krankheiten? Es ist schlicht unmöglich, irgendeine Krankheit genau einzugrenzen, von ihren Ursachen ganz zu schweigen.
Zu arteriosklerotischen Herzerkrankungen tragen viele Faktoren bei, einschließlich dem der Ernährung, mit den Hauptübeltätern wie den schädlichen Fettsäuren, von denen heute angenommen wird, dass sie direkt zu vielen tausend Todesfällen im Jahr beitragen, und dennoch weitverbreitete Bestandteile praktisch jedes verpackten Nahrungsmittels in diesem Land (USA) sind. Oder nehmen wir die hormonähnlichen synthetischen Chemikalien, deren Anzahl in die Zehntausende geht. Von etwa 10 % von ihnen weiß man, dass sie krebserregend sind.
Kann irgendjemand noch gesund sein, wenn die Biosphäre krank ist? Aus dieser unangenehmen Perspektive heraus scheint es so zu sein, dass, wenn Sie als Arzt einen Patienten behandeln, von ihnen verlangt wird, ein kleines Glied in einer Kette zu reparieren, die selbst aus einer Aneinanderreihung von zutiefst schadhaften Faktoren besteht.
Psychiater sehen sich ständig diesem schmerzhaften Dilemma gegenüber. Ein Teenager kommt in die Praxis zur Behandlung einer Angstneurose; dabei wird sehr schnell offensichtlich, dass nicht so sehr der Teenager, sondern die Familie krank ist, mit einem Missbrauch treibenden Vater und einer alkoholabhängigen Mutter. Wo ist die Krankheit „lokalisiert“? Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass dieser Teenager jeden Tag beim Betreten der Schule durch Metalldetektoren hindurchgehen muss, wo kontrolliert wird, ob er ein Uzi-Maschinengewehr bei sich hat. Was soll der arme Psychiater nun also tun? Natürlich dem Kind etwas verschreiben.
Das Dilemma besteht einfach darin, dass, so wie auf geheimnisvolle Weise alles mit allem verbunden ist, auch jede Erkrankung irgendwie zutiefst in Netzwerke, Systeme und Ketten von Pathologien eingebunden ist, und dass jedes Individuum sich in der Position des sprichwörtlichen Kanarienvogels im Minenschacht befindet, welcher die systematische Krankheit ein wenig früher als andere aufnimmt und sensibel genug ist, um als erster von der Stange zu fallen.
Ob nun ein Praktizierender des Gesundheitswesens sich deutlich darüber klar ist oder nicht, dass Krankheit Teil eines größeren (und möglicherweise kranken) Systems in der Welt ist, es existiert normalerweise ein nagendes Gefühl dafür, dass die eigenen Anstrengungen zur Gesundheitsfürsorge sich nicht sehr unterscheiden von denen eines Chirurgen in einer MASH-Einheit während des Krieges: Man flickt jemanden wieder zusammen und schickt ihn geradewegs zurück aufs Schlachtfeld, um sich die nächste Kugel zu fangen. Der in dieser Situation enthaltene Wahnsinn … dürfte bis zu einem gewissen Grad von allen feinfühligen berufstätigen Menschen im Gesundheitswesen gespürt werden.
Das Dilemma der Gesundheit
In Verbindung mit diesem schwierigen Thema, wie „Krankheit“ zu definieren oder gar zu lokalisieren ist, steht das umgekehrte und gleichermaßen unlösbare Dilemma: Was verstehen wir unter „Gesundheit“? Wenn einmal verstanden worden ist, dass ein menschliches Wesen nicht einfach nur aus einer Ansammlung physischer Teile besteht, sondern auch emotionale, mentale und spirituelle Dimensionen beinhaltet, welche nicht restlos auf materielle Vorgänge reduziert werden können, was genau bedeutet dann „Gesundheit“ in einem derartig multidimensionalen Wesen? Wie viele Ebenen des Seins – physisch, emotional, spirituell – muss ein Arzt behandeln? Bin ich gesund, wenn ich spirituell unterernährt bin? Wenn das Blutbild eines Nazis ohne Befund ist, ist diese Person dann gesund?
„Nun, als ein Arzt ist dies nicht meine vordringliche Sorge, und kann es auch nicht sein!“. Aber es ist das gleiche qualvolle Dilemma, nicht wahr? Indem wir sagen, dass diese Bereiche nicht zu den Aufgaben eines Arztes gehören, geben wir – durch Unverbindlichkeit – ein Treueversprechen zu der alten materialistischen Version der Medizin ab und zwingen uns dadurch selbst dazu, einen Menschen nach einem Modell zu behandeln, von dem sowohl der Arzt als auch der Patient wissen, dass es Unfug ist. Und hier ist das qualvolle Dilemma: Als ein im Gesundheitswesen tätiger Mensch müssten Sie sich in der Tat auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren und alle anderen ignorieren und ausklammern; doch als ein menschliches Wesen können Sie das einfach nicht tun und gleichzeitig irgendeine Form geistiger Gesundheit oder Anstand aufrechterhalten. Je effektiver Sie als Arzt nach konventionellem Verständnis sind, umso weniger empfinden Sie sich allmählich noch als Mensch.
Integrale Medizin ist zum Teil auch dafür konzipiert, Hilfe bei diesen Dilemmas zu geben, nicht so sehr in ihren Auswirkungen auf den Patienten oder Klienten, sondern in ihren Auswirkungen auf den Arzt oder den im Gesundheitsbereich Tätigen. Integrale Medizin ist daher – natürlich – ein Weg, um Menschen wirksamer und effizienter zu helfen; doch zu allererst und vorrangig ist es ein Weg, um den im Gesundheitsbereich tätigen Menschen zu helfen, mit all diesen drängenden und qualvollen Dilemmas umzugehen.
Dies ist eines der definierenden Kriterien, welches integrale Medizin sowohl von konventioneller als auch von alternativer Medizin unterscheidet. Manchmal wird gesagt, dass konventionelle Medizin die Krankheit behandelt, und alternative Medizin die Person. Das ist in Ordnung, und ich persönlich glaube, dass beides sehr wichtig ist. Doch die integrale Medizin geht noch einen Schritt weiter: sie behandelt die Krankheit, die Person und den Arzt.
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„Metanoiete – denkt um, erwerbt euch neue Sichtweisen.“ – Ich denke, man kann erahnen, dass eine integrale Sichtweise uns alle zu neuen Ufern führen könnte. Es geht nicht darum herauszufinden, ob der konventionelle Arzt, der alternative Heilpraktiker oder der geistige Heiler der „bessere Arzt“ ist, sondern schlicht darum anzuerkennen, dass alle aus ihrer Perspektive und Denkschule heraus wichtige Teilaspekte des multidimensionalen Phänomens „Krankheit“ im Blick haben und mit Hingabe behandeln wollen. Ich bewundere jeden Hausarzt, der mit geschultem Auge das passende Medikament findet und menschliches Leiden lindert; jeden Chirurg, der das gebrochene Bein operiert und ihm hilft, wieder zusammenzuwachsen. Ich staune angesichts jedes „sanften“ Heilpraktikers oder Homöopathen, der mit der Kraft von Heilpflanzen oder Hochpotenzen auf scheinbar mysteriöse Weise zur Gesundung beiträgt. Und ich bin fasziniert von den heilenden Wirkungen, die diese ‚komischen’ Geistheiler zu leisten fähig sind; Menschen, die häufig ohne jede medizinische Ausbildung sich tapfer in die Öffentlichkeit begeben und sagen: „Hier bin ich; ich kann nicht anders.“
Könnte es nicht sein, dass sie alle – mit ihren Mitteln - eine andere Dimension des multidimensionalen Menschen behandeln? Und dies jeweils mit verschiedenen „Instrumenten“? Und wäre es nicht besser, ein gemeinsames Bild von Gesundheit zu malen als hübsche Mosaiksteine anzuschauen? Wir alle können dazu beitragen – Patienten, Ärzte und Heiler.“