CARSTEN RACHOW GEISTiges Heilen

Die unsichtbaren Kräfte eines Heilers

(Interview mit meinem Selbst.

Über Fragen, die mir gestellt wurden und die ich mir selbst stellte.

Mit Antworten, die ich selbst und die Fragenden als hilfreich empfanden.

Stand: Februar 2010, Carsten Rachow, Frankfurt am Main)

 

Carsten, lass’ uns doch mal ein bisschen „auf den Busch“ klopfen. Über welche magischen oder geheimnisvollen Kräfte verfügst Du? Was hast Du, was ich nicht habe?

Ich höre wohl nicht recht …

 

Doch, doch. Ich meine das ganz ernst. Jeder, der was anzubieten hat, muss doch seine Ware, seine Leistungen herzeigen, nicht wahr? Wenn Du ein Auto kaufen willst, schaust Du doch auch hin, oder etwa nicht? Also, nun mal Butter bei die Fische? Was hast Du, was ich nicht habe?

Wenn wir über Fähigkeiten sprechen, die für energetische oder geistige Heilweisen benötigt werden, kann ich nicht sagen, was Du hast oder nicht hast. Jedenfalls nicht objektiv. Ich kann vermuten, spekulieren, aber wirklich wissen kann ich es nicht. Natürlich wirkst Du in gewisser Weise auf mich, ich mache mir mein Bild und so weiter … aber ob dies dann schon „heilend“ sein kann, weiß ich nicht. Eher nicht, würde ich sagen.

 

Ich wirke nicht „heilend“ auf Dich?

Nee, sorry, tut mir leid. Du bist ein lustiger Vogel, ein netter Kerl, ich unterhalte mich gerne mit Dir, weil ich Dein Bemühen spüre, wirklich vorankommen zu wollen. Aber Heilung …? Na ja, in gewisser Weise hilfst Du mir, meine Gedanken zu klären und zu formulieren. Du hilfst mir, meine eigenen Zweifel und Gewissheiten bewusster zu machen … Insofern geschieht da schon ein bisschen Heilung, ja, doch. Mein Geist wird „ganzer“, stabiler, aufrichtiger. Also, vielen Dank für Deine Hilfe, Carsten, ich bin mir gerade bewusst geworden, dass Du mich tatsächlich ein wenig heiler machst durch Deine Fragen.

 

Na siehst Du, wieder was gelernt. Und nun zu Dir: Was sind Deine Fähigkeiten?

Können wir das nicht lassen. Ich mag das nicht, ehrlich gesagt.

 

Du magst was nicht? Erzählen, was Du anbietest? Was Du kannst und was nicht? Na hallo, wer bist Du denn?

Ein schwaches, ängstliches, nicht zuviel versprechen wollendes Ego …

 

Dass ich nicht lache … Aber gut, ich nehme mal an, Du bist ehrlich in diesem Punkt. Da kann man doch was mit anfangen, oder? Woll’n doch mal sehen, ob wir Dir nicht helfen können? Vorschlag: Nicht Du erzählst, was Du so drauf hast, sondern ich frage, und Du antwortest einfach. Natürlich ehrlich. Einverstanden?

Einverstanden. Aber nur unter einer Bedingung …

 

Die da wäre?

Ich antworte so, wie ich mich selbst sehe, nicht so, wie Klienten mich sehen oder wie ich mir wünschte, wie man mich sehen sollte. Über meine Fähigkeiten habe ich eine gewisse Macht, über die Sichtweise eines Klienten glücklicherweise nicht. Natürlich „manipuliere“ ich diese Sicht, wir alle tun dies, wenn wir uns begegnen, aber ich kann nicht verhindern, wenn der eine denkt: „Oh, was für ein arroganter Typ“ und der andere: „Hey, der hat aber eine Ausstrahlung.“ Weißt Du, was ich meine? – Gut. Ich antworte also mit meinen Begriffen, mit meinem Wissen über mich, aus meiner Praxis heraus. Und dann bete ich zu Gott, dass Du möglichst viel davon genau so verstehen und annehmen kannst.

 

Gut, womit fange ich an? … Ich lese auf Deiner Homepage, dass Du über gewisse „geistige“ Kräfte verfügst? Welche sind das?

Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass ich über eine Entfernung von 1700 Kilometern die in einer Wasserprobe gespeicherte Energie erhöhen kann – nur mit der Kraft meines Geistes. Dies befähigt mich, per geistiger Fernbeeinflussung auf andere Menschen einzuwirken, und zwar so, dass sich ihr energetischer Zustand verändert, sich also – wie im getesteten Fall - die Energie erhöht. Da der Mensch zu 70 % aus Wasser besteht, kann ich ihn also mit geistigen Mitteln beeinflussen.

 

Na also, geht doch. Weiter so, was gibt es da noch an geistigen Kräften?

Na ja, vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass die energetische Anreicherung von Wasser zu einer Wiederherstellung der hochenergetischen Wasserstoffbrücken zwischen den einzelnen Wasser-Molekülen beiträgt. Diese Brücken werden z.B. durch Krebszellen zerstört. Der Informationsfluss im Wasser ist dann gestört, aber auch der informelle Austausch zwischen Wasser und benachbarten Körperzellen. Kurz: Der Körper verliert innere Ordnung. Mit der Kraft des Geistes und per Handauflegen erhöhe ich die im Wasser gespeicherte Energie, unterstütze so den inneren Reparaturprozess und erhöhe die innere Ordnung. Im Ergebnis werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und die beschädigten inneren Brücken wieder aufgebaut, so dass Energie und Information wieder besser fließen kann. Dies wurde auch in einem zweiten Test, wo über die Energieabstrahlung der Hände auf Wasserproben eingewirkt wurde, nachgewiesen.

 

Guck’ an …

Na ja, und in beiden Tests habe ich ziemlich gute Ergebnisse erzielt, verglichen mit anderen Heilern. Bei dem Fernbehandlungstest gibt es wohl nur 4 oder 5 von 800 getesteten Heilern, die ähnliche Effekte erzielten. Das macht mich schon ein wenig stolz. Das heißt jetzt nicht, dass ich ein besserer Heiler wäre, dass heißt nur, dass ich an diesem Tag einen höheren Effekt erzielen konnte.

 

Du gehörst also zu denjenigen, die wirklich was können. Sag’s doch einfach geradeheraus …

Ich gehöre zu denjenigen, die nachweislich stärkere und wirkende Energien erzeugen können als viele andere. Meine eigenen „Biofelder“ sind wohl ziemlich stark. Mehr kann ich und will ich nicht darüber sagen. Alles andere wäre unseriös. Am Ende zählen nicht die Messergebnisse, am Ende zählt nur der gesundete Mensch. Aber, ich gebe gerne zu, Du kaufst bei mir nicht die Katze im Sack, das ist wohl richtig.

 

Was sagen eigentlich Deine Freunde, die Dich schon länger kennen, zu Deinen Talenten? Haben die Dich alle fluchtartig verlassen?

(lacht …) Nein, im Gegenteil, sie sind sehr interessiert daran. Sogar behandeln lassen getrauen sie sich. Gut, es brauchte eine Weile, bis sie „dem neuen Arzt im eigenen Dorf“ vertrauten, aber sie sind nicht weggelaufen. Im Gegenteil: Sie scherzen gelegentlich über meine Fähigkeiten. Beim Würfelspiel etwa verliere ich nur selten und jetzt glauben die Jungs doch tatsächlich, ich würde da mental oder per Handauflegen was machen. „Zeig’ mal Deine Hände, wenn die schon wieder so warm sind, haben wir heute keine Chance.“ Herrlich, nicht wahr? Und wer weiß, vielleicht liegen sie sogar richtig, die Kraft des Geistes wirkt nun einmal …

 

Okay, weg vom Würfelspiel, zurück zu Deinen Kräften. Was bekomme ich noch von Dir?

Ebenfalls wissenschaftlich überprüft und bestätigt wurde meine Fähigkeit, meine mentalen Kräfte so stark fokussieren zu können, dass außerhalb meines Körpers ein messbarer energetischer „mentaler“ Effekt auftritt. Ich kann also, mit anderen Worten, nur mit Geisteskraft auf andere Objekte einwirken. – Herrjeh, wieso muss ich jetzt ans Würfeln denken …?

 

Das wird ja immer schöner mit Dir. Und was nützt diese mentale Fähigkeit, außer beim Würfeln?

Nun, sie verändert ebenfalls die innere Ordnung. Das kennen wir eigentlich alle: Wenn Dein Partner wutentbrannt auf Dich einredet, dann wird mentale Energie frei, die Dich beeinflusst – und in diesem Falle sehr viel Unordnung erzeugt. Es ist wohl so, dass ich und einige andere getestete Heiler die Gabe haben, stärkere Kräfte zu erzeugen – und dies auch über einen längeren Zeitraum. Mentale Fokussierung auf einem bestimmten Energie-Niveau über mehrere Minuten ist nicht so einfach zu machen. Dazu gehört viel Übung und vielleicht auch Talent. Jedenfalls haben manche Heiler die Gabe, hier eine erhöhte mentale Wirksamkeit zu erzeugen. Und natürlich arbeiten wir nicht mit Wut, eher schon mit Leidenschaft, die aber nicht aus dem Bauch, sondern aus dem Herzen kommt.

 

Ebenfalls wissenschaftlich bestätigt ist die Tatsache, dass „Gehirne“ sich gegenseitig beeinflussen können. Genauer: Die vom Gehirn abstrahlenden elektromagnetischen Wellen oder Felder können übertragen werden und sorgen für eine Art „Gleichschaltung“ im anderen Gehirn – übrigens auch über große Entfernungen hinweg. Dies passiert, wenn Du fähig bist, Delta- und Thetawellen zu erzeugen, also sehr niederfrequentige Energien, wie sie etwa im Tiefschlaf oder in sehr tiefer Trance erreicht werden können. Diese Frequenzen sorgen offensichtlich dafür, dass das empfangende Gehirn ebenfalls das Delta-/Theta-Muster zeigt. Diese Muster-Übertragung wird natürlich durch ein entsprechendes Umfeld erleichtert: Der Klient sollte ebenfalls entspannt sein und so weiter. Ich glaube also nicht, dass ich etwa in einer vollbesetzten U-Bahn irgendeine Muster-Übertragung hinbekommen würde, aber wer weiß, es wurde auch noch nicht überprüft.

 

Ich verstehe, dass eine solche Gleichschaltung leichter fällt, wenn auch der Patient mitspielt. Und was passiert dadurch, was wird dadurch erreicht?

Nun, ich wurde nicht getestet hinsichtlich Delta und Theta. Ich bin mir aber sicher, diese Muster erzeugen zu können, weil sie wissenschaftlich nachgewiesen bei vielen Meditierenden auftreten. Und ich meditiere ziemlich intensiv seit 1995. In eine tiefe Trance oder beinahe in den Tiefschlafzustand eintreten zu können, ohne einzuschlafen, ist nicht so einfach. Ich kann das. Ich bleibe sogar während des eigentlichen Tiefschlafs nachts bewusst, aber das ist eine andere Baustelle. Also, getestet wurde ich hier nicht.

 

Was passiert bei Delta und Theta? Nun, das Gehirn des Klienten zeigt irgendwann ein ähnlich tiefenentspanntes Muster, was bedeutet, das die innere Aufnahmebereitschaft für Energie und Information nun wesentlich größer ist als etwa bei Beta- oder Alphawellen, wie sie im normalen Wachzustand oder bei leichter Entspannung auftreten. Es findet nun sehr leicht und sehr schnell eine Übertragung von Information statt. Klienten berichten z.B., dass sie sich innerlich „harmonischer“ und „geordneter“, jedenfalls irgendwie verändert fühlen. Da ein Heiler nicht bloß auf den Körper, sondern immer auch auf die Innerlichkeit eines Klienten Einfluss nimmt und mit subtilen Energien arbeitet, ist diese geistige Fähigkeit, dem Klienten helfen zu können, in solche aufnahmebereite Zustände zu gelangen, eine besondere Fähigkeit, die wohl nicht jeder hat.

 

Danke für den kleinen Hinweis, ich habe diese Gaben nämlich sicher nicht.

Och, sag’ das nicht. Du hast Dich bloß nicht testen lassen. Dann hättest Du größere Gewissheit. Aber potenziell ist natürlich jeder Mensch befähigt, diese Fähigkeiten zu entwickeln. Wir Heiler sind ja nicht von einem anderen Planeten …

 

Obgleich manche sich gelegentlich den Anschein geben, sie seien es … Lassen wir das. Bleiben wir bei Dir: Welche Fähigkeiten hast Du noch?

Jetzt fällt mir ein, dass bei mir ja doch eine Muster-Übertragung getestet wurde, aber nicht über den Nachweis von Gehirnwellen, sondern über den Nachweis energetischer Zustände im Körper. Siehst Du, Deine Fragen schärfen wirklich meinen Geist. Danke.

Also, da haben wir bei Prof. Popp diesen Regulations-Diagnosetest gemacht. Um eine lange Story kurz zu erzählen: Es kam überraschenderweise zu einer 100 %igen Musterübertragung zwischen mir und meiner damaligen Übungspartnerin. Ein sehr seltener Fall, der unter 1000 Messungen nur einmal vorkommt. Mein inneres energetisches Muster übertrug sich 1:1 auf sie – und ihr Muster auf mich. Wirklich erstaunlich, nicht wahr? Es schien fast so, als ob ich mich nun so fühlen würde wie sie und umgekehrt. Diese Wirkungen verblassen natürlich bald und jeder stellt wieder sein gewohntes Muster her, aber bewiesen werden sollte ja auch nur die Fähigkeit, im Körper eines anderen „energetisch zu regulieren“. Und das kann ich offensichtlich ziemlich gut. Und meine damalige Partnerin ebenso.

 

Carsten, Carsten, das sind wirklich seltsame Fähigkeiten. Machst mir langsam ein bisschen Angst, mein Lieber.

Du meine Güte, Gott bewahre, aber das ist, was ich eingangs meinte: Deine Sicht auf mich kann ich nur begrenzt beeinflussen. Wenn Dir diese Fähigkeiten „Angst“ machen, was will ich dann dagegen tun? Vielleicht sollte ich doch mehr informieren, was meinst Du?

 

Gute Idee, Informationen helfen immer.

Na gut, dann möchte ich Dir mitteilen, dass Du mich spätestens nach 4 Monaten wieder aufsuchen solltest, wenn Du zusätzliche Energie und Ordnungszustände benötigst, um Deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

 

Wieso?

Weil wissenschaftlich überprüft wurde, dass die von meinen Händen übertragene Energie im Wasser 4 Monate aktiv bleibt. Der Test nennt sich „Memory Of Water“, also „Gedächtnis des Wassers“. Die Ergebnisse sind recht gut auf den menschlichen Körper übertragbar, denn dieser besteht ja ebenfalls zu 70 % aus Wasser. Wie lange „merkt“ sich Wasser die zusätzliche Information, wie lange bleibt die zusätzliche Energie gespeichert? Die Kurve sinkt Monat für Monat ab, weshalb es natürlich ratsam ist, nicht 4 Monate zu warten, sondern sich alle 2 oder 4 Wochen geistig-energetisch helfen zu lassen. Aber nach 4 Monaten bin ich gewissermaßen energetisch nicht mehr bei Dir, okay? In dieser Frist solltest Du Deine Selbstheilungskräfte – angereichert mit meinen Energien - ausreichend aktiviert haben.

 

Gewährleistungsfrist also 4 Monate. Ich verstehe.

Gar nichts verstehst Du, Du Scherzkeks. „Gewähr“ auf meine Leistungen gebe ich Dir lebenslang, bei mir gibt es keine schädlichen Nebenwirkungen. 4 Monate hält die zusätzliche Energie. Punkt.

 

Also, ich finde, bis hierhin hast Du das ganz brav gemacht mit Deiner Leistungsschau. Glückwunsch. Verstehe zwar immer noch nicht alles, aber dass Du einige ungewöhnliche Fähigkeiten hast, ist hängen geblieben. Und diese Fähigkeiten „heilen“ wirklich, machen mich also wieder gesund?

Sie wirken. Und sie wirken mit medizinischen Effekten. Das ist zweifelsfrei belegt. Zum Beispiel bin ich auch fähig – ebenfalls wissenschaftlich bestätigt -, die Leitfähigkeit von Wasser zu erhöhen, was unter anderem dazu führt – wiederum wissenschaftlich belegt -, dass sich die Calcium-Leitfähigkeit verbessert, was wiederum zu positiven Effekten für die Gesundung des Nervensystems führt. Und zwar völlig ohne chemische Nebenwirkungen. Ob sich dann sofort oder später Gesundheit einstellt, das hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch vom Klienten selbst. Auch hochdosierte Medikamente zeigen nicht immer die gewünschte Wirkung. Ein wichtiger Unterschied zu einer chemischen Behandlung ist natürlich, dass die Energien, die ich dem Klienten zuführen kann, seine eigenen Energiereserven entlasten. Sein Körper kann dann Heilungen sehr viel kräftiger einleiten. Meine Praxis bestätigt die wissenschaftlichen Tests: Ich durfte Heilungen miterleben, aber auch Fälle, in denen wenig passierte, jedenfalls auf der körperlichen Ebene. Ob das nun mehr an mir oder am Klienten oder an wem sonst noch lag, vermag ich nicht zu sagen.

 

Mir würde das bis hierhin schon reichen, aber ich frage mal weiter. Gibt es da noch mehr Fähigkeiten?

Ich fürchte, wir sind noch nicht fertig.

 

Was kommt jetzt?

Na ja, bisher haben wir im Kern die Fähigkeiten besprochen, die etwas mit „Geben“ zu tun haben. Ich gebe Energie, ich gebe mentale Ordnung, ich gebe innere Entspannung und Harmonie und so weiter. Nun kommen wir zum anderen Fall, zum Nehmen-Fall.

 

Du nimmst auch etwas?

Sicher, weil ich nicht nur fähig bin, Energie zu geben, sondern sie auch zu nehmen. Ich „zapfe“ Dich gewissermaßen ab.

 

Na hallo, jetzt wird’s aber komisch.

Nun, die genannten Tests haben eben auch die Fähigkeit, Energie nehmen oder verringern zu können, überprüft. Das ist z.B. bei Schmerz-Behandlungen sehr hilfreich. Schmerz ist aus energetischer Sicht, sehr vereinfacht, eine Stauung oder Überversorgung einer bestimmten Region mit Energie. Sie konzentriert sich hier, fließt nicht frei ab – und äußert sich als Schmerz. Kopfschmerz, Nackenschmerz, Entzündungsschmerz, Gelenke, Bauch und so weiter. Ich bin fähig, „überschüssige“ Energie zu nehmen. Dann lässt der Schmerz nach. Das geht manchmal sehr schnell. 5 Minuten, fertig.

 

Was ich sehr interessant bei den wissenschaftlichen Testreihen fand, waren die gemessenen Werte im Geben- und im Nehmen-Modus. Hier zeigte sich nämlich, dass sich bei allen getesteten Heilern die ganze Bandbreite menschlicher Vielfalt abbildete: Es gibt Heiler mit sehr hohen Werten im Geben-Modus, aber relativ niedrigen im Nehmen-Modus. Und umgekehrt. Die einen sind also befähigter, Energie zu geben, die anderen, sie zu nehmen. Und dann gibt es die Heiler, die in beiden Modi ziemlich ausgeglichene Werte erzielten, was bedeutet, dass ihre Fähigkeiten zu geben und zu nehmen in etwa gleich stark sind. Die verantwortlichen Wissenschaftler interpretieren diese Werte als energetisches Abbild des inneren Zustands des Heilers. Kurz: Je ausgeglichener, je „harmonischer“ der Heiler, desto ausgeglichener seine Werte in beiden Modi. Und ich finde, diese Interpretation hat Sinn, nicht wahr? Vielleicht wird uns die Zukunft offenbaren, ob mit dieser Verschiedenheit auch verschiedene Begabungen für die Behandlung bestimmter Krankheitsbilder einhergehen, ob also Heiler mit hohen Werten im Nehmen-Modus besonders befähigt sind etwa für Schmerzbehandlungen. Hier bleibt noch viel zu erforschen.

 

Das ist interessant, wirklich. Allein die Tatsache, dass ein Mensch fähig sein soll, Energie zu geben und zu nehmen, ist schon ein Hammer, jedenfalls für mich.

Na ja, vielleicht wird der „Hammer“ noch größer, mein Lieber. Denn wenn Du fähig bist, sowohl Energie zu geben als auch zu nehmen, dann kannst Du sie in bestimmten Grenzen auch „regulieren“ oder steuern, nicht wahr? Von Plus zu Minus ziehen, etwa so. In Bewegung bringen. Das hilft, um Blockaden aufzulösen, um Energie wieder in Fluss zu bringen. Das Ergebnis ist regelmäßig ein besseres Befinden, ein durchwärmter Körper, sind aktivierte Selbstheilungskräfte. Dann kann Heilung geschehen. Heilung bleibt aus, wenn zu wenig Energie im System ist und/oder Energie blockiert bleibt. Das ist im Kern das Geheimnis geistig-energetischer Verfahren.

 

Das leuchtet mir ein. Bist Du nun endlich fertig oder möchtest Du noch etwas loswerden?

Noch etwas. Ich komme gerade auf den Geschmack, ehrlich. Hätte nicht gedacht, dass ich mich bei meiner Selbstbeweihräucherung so gut fühle. Nochmals vielen Dank. Also, was ich noch zu bieten habe, das ist jetzt nicht wissenschaftlich überprüft worden, das ist das, was ich gerne „spirituelle“ oder „hellfühlende“ oder „intuitive“ Fähigkeiten nenne. Und diese Fähigkeiten habe ich mir selbst und vielen Menschen einfach in der täglichen Praxis „bewiesen“. Sie funktionieren, sie helfen, sie sind da. Ich habe sie.

 

Worum handelt es sich da? Was kannst Du mit diesen Fähigkeiten, was ich nicht kann?

Vielleicht kannst Du es auch. Übe Dich, trau’ Dich ran, dann wird das schon. Ich kann intuitiv, blitzschnell, mühelos „fühlen“, wie in etwa Du Dich fühlst. Es ist, als ob ich, bevor Du auch nur ein Wort gesagt hast, intuitiv schon weiß, wo der Schuh zwickt, was Dein Herz bedrücken könnte. Ich spüre etwa sofort Aufrichtigkeit oder Ängste, spüre sofort die ungefähre Richtung, die Quelle Deiner Sorgen – und dies befähigt mich, sehr behutsam auf Dich einzugehen. Etwa im Gespräch. In der Praxis ist das z.B. so, dass manche Klienten glauben, sie hätten gerade ihr schmerzendes Thema entdeckt und sozusagen abgearbeitet. Sie glauben, das war es. Dann komme ich und deute an, dass es das noch nicht war. Und siehe da: Eine Schicht tiefer liegt der wahre Eiterherd, die wahre Blockade.

 

Ich mache keine hellsichtigen Diagnosen, manche Heiler können das, sie können wirklich „sehen“, welches Organ erkrankt ist. Ich kann das nicht, ich will das auch nicht. Ich erkenne, wo „höhere“ Energien blockiert sind, also etwa emotionale, geistige oder seelische Grenzen den freien Fluss blockieren. Und deshalb kann ich helfen. Diese Gabe kann man meines Erachtens nur dann hinreichend erklären, wenn man bereit ist, die Existenz energetischer Felder zu akzeptieren. Jedes lebende Wesen strahlt Energien aus und bewegt sich gewissermaßen innerhalb seiner eigenen Felder. Und ich denke, dass Menschen mit einer sensitiven Begabung fähig sind, diese Felder zu fühlen oder zu „sehen“ – und die in diesen Feldern vorhandene Information wenigstens teilweise wahrzunehmen.

 

Und wie hilfst Du dann?

Ich begleite Dich dorthin, mit Deiner Zustimmung, und immer so, dass Du derjenige bist, der die Entdeckungen macht. Dein eigenes Bewusstsein muss Dich heilen, nicht meins. Manchmal sage ich gar nicht viel, mache vielleicht nur eine scheinbar harmlose Bemerkung – aber das ist sie natürlich nicht. Sie verweist den Klienten auf den inneren Ort, an dem er arbeiten sollte. Es ist jedes Mal ein magischer Moment, wenn die müden Augen eines Menschen zu leuchten beginnen und er selbst plötzlich ausspricht: „Jetzt sehe ich es auch. Das also hat mich immer wieder dies und jenes tun lassen oder diesen Schmerz erzeugt.“ Und dann bist Du auf dem heilenden Pfad, so einfach. In Zukunft wirst Du dies oder jenes nur noch bewusst tun – oder eben nicht.

 

Carsten, auf Deiner Homepage lese ich auch vieles über den so genannten „Weg des Mystikers“. Ein Thema, das Dir sehr am Herzen zu liegen scheint. Hat dieser mystische Weg auch etwas mit „unsichtbaren“ Kräften oder Fähigkeiten zu tun, und wenn ja, mit welchen?

Der Weg des Mystikers ist ein heilender Weg. Er heilt Dich vom Leiden an Dir selbst und an der Welt. Er heilt nicht im klassischen Sinne körperliche Krankheiten, das ist nicht sein Ziel, wenngleich die inneren Kräfte, die hier entwickelt werden, vorbeugende und Krankheit verhindernde Wirkung haben, sofern sie emotionale, geistige oder seelische Ursachen haben. Sie können aber auch zur eigentlichen Heilung selbst eingesetzt werden, ganz einfach deswegen, weil der Mystiker in sich bessere Voraussetzungen schafft, um mit all diesen Energien, von denen wir sprachen, arbeiten zu können. Aber Krankheiten zu heilen ist, wie gesagt, nicht der ursprüngliche Zweck des mystischen Weges gewesen.

 

Kannst Du das ein bisschen konkretisieren? Welche Kräfte, welche Wirkungen?

Der mystische Weg ist ein gnadenlos „innerer“ Weg. Eine meditative Reise in Deine eigene Innerlichkeit. Das Ziel ist Erkenntnis. Wer bin ich? Je intensiver Du übst, desto mehr verändert sich das, was Du wahrzunehmen fähig bist – Dein Bewusstsein verändert sich. Du machst völlig neue Erfahrungen. Es geht Dir unter die Haut. Du beginnst, die innere und äußere Welt mit anderen Augen zu sehen. Aber nicht nur das, Du selbst veränderst Dich grundlegend. Die Welt der äußeren Formen und Objekte ist nicht mehr außerhalb von Dir, sie ist Dir innerlich – obwohl der Baum natürlich „materiell“ noch immer drei Meter von Dir entfernt steht. Du beginnst, die ganze Welt immer mehr zum Objekt Deiner voll bewussten Wahrnehmung zu machen, inklusive Deines Körpers, Deiner Gefühle und Gedanken. Du nimmst alles fast gleichzeitig wahr, nicht mehr viele einzelne Bilder oder Objekte nacheinander, sondern ganzheitlicher. Und das bedeutet, immer mehr von der äußeren Welt wird Dir innerlich.

 

Deine Bewusstheit steigt, Deine Sensitivität vergrößert sich, Dein innerer Abstand von allen Objekten ebenfalls. Du bist nicht mehr Dein Körper, Deine Gefühle und Deine Gedanken. Deine Gefühle haben nicht mehr Dich, Du hast Deine Gefühle. Deine Gedanken haben nicht mehr Dich, Du hast deine Gedanken. Ebenso der Körper. Die Folge ist, dass Du Dich immer weniger identifizierst mit all diesen Objekten. Du weißt plötzlich, all das bin ich nicht. Ich bin etwas anderes. Und je stärker diese Gewissheit in Dir wird, desto freier und unverfänglicher wirst Du in der Welt sein. Da alle Bewusstheit unterstützt wird durch Formen von Energie, bist Du hier also in Kontakt mit sehr subtilen Kräften. Und natürlich wirken auch diese Kräfte. Sie befreien Dich nicht automatisch vom Krebs, aber sie verbessern auf dramatische Weise Deine innere Ordnung und damit die Chancen auf Selbstheilung.

 

Ganz gewiss aber befreien sie Dich vom Leiden an Deiner Krankheit. Deine Seele verdunkelt sich nicht mehr so häufig, sie strahlt nun ein heiteres Lächeln aus. Selbst der Tod verliert sein schauerhaftes Grinsen angesichts Deines Lächelns. So etwa. Ich kann hier nur einige Hinweise geben, alles wird Dir sofort verständlich, wenn Du diese inneren Erfahrungen selbst gemacht hast. Und dazu fordere ich Dich in der Tat auf, ja.

 

Carsten, vielen Dank. Deine unsichtbaren geistig-energetischen Fähigkeiten habe ich in etwa verstanden, ich bin bereit, die Existenz solcher Fähigkeiten ganz generell und natürlich bei Dir zu akzeptieren. Möchtest Du noch etwas sagen, eine Art „Schlusswort“?

Ich möchte mich bedanken bei Dir. Ich habe während unseres Gesprächs gelernt, was Jesus meinte, als er darauf verwies, den „Leuchter doch ins Fenster zu stellen und nicht unter die Bank“. Jeder Mensch sollte den Mut aufbringen, seine Talente ins Fenster zu stellen, denn jeder Mensch hat einzigartige Talente. Man muss sie erkennen, sich trauen, sie zu benennen. Allein durch den Akt der Benennung werden sie stärker – genau das habe ich während unseres Gesprächs erfahren. Also, noch einmal, vielen herzlichen Dank für Deine Ermutigung und Deine Fragen.

 

Gern geschehen, Carsten.

Im Übrigen ist mir bewusst geworden, dass die eigenen Fähigkeiten dadurch, dass man sie ins Fenster stellt und benennt, natürlich auch von anderen verglichen, bewertet, überprüft und auch kritisiert werden. Doch all diese Vorgänge machen Dich nicht kleiner, im Gegenteil, sie helfen Dir, ein noch stärkeres Licht in der Welt zu sein. Das kostbare Geschenk, das Du der Welt durch Dein Leben und Deine Talente machen kannst, benötigt geradezu die Sichtweisen der anderen, seien sie nun lobend oder kritisierend. Sie helfen Dir, Dich selbst besser zu finden in dieser Welt. Stell’ Dir mal vor, ich wäre zu all diesen Tests angereist – was übrigens damals eine rein intuitive Entscheidung war -, und hätte überall ein Null-Ergebnis bekommen. „Sorry, Herr Rachow, aber besondere geistige oder energetische Fähigkeiten im Kontext von Heilungsprozessen können wir Ihnen nicht bescheinigen. Ihre wahren Talente liegen vermutlich woanders.“ Was hätte ich dann gehabt? Grund für lebenslange Trauer und Niedergeschlagenheit – oder mehr Gewissheit ...

Für mich waren diese Tests ein Stück Selbstfindung – und ich fand das, von dem ich innerlich hoffte, ja eigentlich schon wusste, dass es vorhanden war. Ich bin kein Künstler, kann nicht malen und singen, bin nicht dies und kann nicht jenes – aber in dieser Phase meines Lebens bin ich ganz offensichtlich ein Mensch mit speziellen Kräften, mit denen ich anderen Menschen eine Hilfe sein darf.

 

Und für dieses Geschenk bin ich dankbar, sehr dankbar. Es ist das Geschenk der Selbsterkenntnis, der Selbstfindung. Dass ich es empfangen durfte, ist auch das Verdienst des Lebens vieler anderer Menschen. Ohne ihre Talente wäre ich nicht das, was ich heute bin.

 

Das scheint mir ein hübsches Schlusswort zu sein. So, genug für heute. Was machen wir beide jetzt?

Du kommst zu mir und ich zu Dir und dann trinken wir ein Glas Rotwein und gehen schlafen …

 

Prima Idee.

 

* * * * *

 

 

(zurück zum Anfang ...)