Das spirituelle Ritual - was passiert beim Handauflegen?

Das Gespräch
Der spirituelle Prozess beginnt mit einem kurzen Vorgespräch. Ich beschreibe kurz den weiteren Ablauf und beantworte Ihre Fragen. Sie spüren, ob Sie bereit sind, Nähe und Vertrauen zuzulassen. Das ist der eigentliche Zweck des Gesprächs: ankommen, entspannen, Kontakt aufnehmen. Jede Form von Stress behindert den freien Fluss der Energien. Wenn Sie bereit sind, legen Sie sich auf die bequeme Heiler-Liege.
Innere Kontaktaufnahme
Sie schließen die Augen, atmen ruhig und tief und entspannen sich. Ich sitze in Ihrer Nähe und "versenke" mich. Irgendwann fühle ich, dass energetische Resonanz zwischen den elektro-magnetischen Ausstrahlungen unserer Geist-Körper erreicht ist. Manchmal ist dieser Resonanzpunkt schnell erreicht, manchmal muss ich "tiefer" gehen und es dauert etwas länger.
Erstes Handauflegen: Regulation
Ich lege meine Hand auf Ihr Brustbein oder in Höhe des Herz-Chakras auf den Rücken. Dieser Moment des ersten körperlichen Kontakts ist intensiv. In meinem Bewusstsein entsteht eine tiefe harmonische Ruhe. Dann fühle ich ein leichtes Strömen, Fließen, Verbinden. Viele Klienten berichten, sie würden fühlen, wie mein Hand "eintaucht" und dass sie die Hand noch "in sich" fühlen könnten, obwohl ich sie schon weggenommen habe. Diese Empfindung deckt sich mit meinen Gefühlen.
Das erste Handauflegen dauert 2-3 Minuten. Sie bleiben nun ca. 15 Minuten mit ihren Empfindungen allein (Wirkphase). Klienten berichten von Farbwahrnehmungen, von Wärme, Ruhe und Entspannung. Das ist der Sinn des ersten Handauflegens: innere Harmonie finden, energetische Blockaden lösen. Seit den wissenschaftlichen Messungen von POPP (siehe "Regulations-Diagnose-Test") weiß ich definitiv, dass diese erste Behandlung die innere Regulation fördert. Damit sind die Voraussetzungen verbessert für den freien Fluss der heilenden Energien, die noch kommen werden.
Zweites Handauflegen: "Give-Modus"
Nun lege ich Ihnen meine Hand auf die nackte Haut in Höhe des Brustbeins (direkt dahinter liegt der Thymus, ein teilweise noch immer "geheimnisvolles" lymphatisches Organ für die körpereigenen Abwehrkräfte). Ich stelle wieder energetische Resonanz her. Dann spreche ich still ein kurzes Gebet - es hilft mir, ein Gefühl von vertrauender, kraftvoller Gewissheit zu erreichen. Sie fühlen nun deutlich eine Energie, zumeist eine starke Wärme (O-Ton Klient: "Das ist ja fast wie ein heißes Bügeleisen auf meiner Brust."); andere schlafen fast ein oder sehen intensive Farben. Jeder reagiert und interpretiert seine Erfahrungen anders - und jede Empfindung zeigt an, dass Heilung und Gesundung im Fluss sind und geschehen dürfen.
Drittes Handauflegen: "Take-Modus" Schmerzbehandlung
Nach einer wiederum 10-15-minütigen Wirkphase, in der ich Sie ganz alleine mit ihren Empfindungen ruhen lasse, lege ich entweder die Hand noch einmal auf das Brustbein oder, falls erforderlich, wende mich einer schmerzenden Körperregion zu.
Technisch formuliert gebe ich bei Schmerzbehandlungen keine Energie, sondern nehme sie ("Take-Modus"). Ich berühre die schmerzende Stelle nur leicht. Mittels einer anderen Atemtechnik und einer veränderten inneren Haltung entsteht in meiner Hand nun kein Wärmegefühl, sondern eher das Gegenteil: Sie fühlt sich kühl an. Es ist, als ob die schmerzende Energie sich nun „verdünnen“ oder verflüchtigen würde.
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