Stationen eines spirituellen Lebens

„Mit 15 fing sie an, meine bewusste Suche nach Gott und Freiheit.
Jesus hatte Recht: Wer innerlich sucht, wird finden. Wer aus zwei eins macht, wird finden.
Ich suchte und ich durfte finden …“
(Carsten Rachow)

Unbewusste Unschuld

Carsten Rachow wird 1960 am 23. September in Wolfsburg geboren. Er darf eine behütete Kindheit als "Fußballer, Cowboy und Indianer" erleben. Aufregend findet er seine intensiven Traumerfahrungen als „fliegende Seele“, die bis hinein ins 12. Lebensjahr anhalten. "Ich freute mich auf die Nacht, denn ich flog nachts regelmäßig über die Orte, an denen ich zuvor gespielt hatte. Das war super, weil ich es irgendwie schaffte, meine Flugziele auszuwählen."

 
1972 macht er mit 12 Jahren eine erste mystische, ihn verwirrende Einheitserfahrung mit dem - wie er heute sagen würde - "bezeugenden GEIST": Der kleine CR fragt sich nachts neugierig, „was da wohl in ihm guckt und schaut“, erschrickt ("Weil da nichts war, nur Stille, Leere und so. Und weil dieses Nichts lebendig war ...") und ist fortan fähig, sich selbst beim Denken und Fühlen zu beobachten.

 

Geist und Seele regen sich ...

Mit 15 beginnt der literarische Teil seiner Bewusstseins-Reise: CR studiert „wie ein Süchtiger“ innerhalb weniger Jahre das Werk Hermann Hesses, liest Laotse, Konfuzius, immer wieder die Bibel und die Lehren Buddhas. "Ich versank in Büchern. Ich wollte wissen, wozu ich in der Welt bin. Eine Antwort fand ich nicht. Als Ausgleich stürzte ich mich ins Leben und probierte so ziemlich alles aus, was mir über den Weg lief."  

1978 macht er Abitur mit Note 2,1 und trifft seine „Seelen-Liebe“ Monika. Beide heiraten 1996 und sind immer noch „frisch verliebt“. Während Monika in England und Frankreich studiert, leistet CR seinen Bundeswehrdienst. Als "Semi-Professional" in der 3. Fußball-Liga verdient er sein erstes Geld. Um seinen "geistigen Durst" zu löschen, studiert er nebenbei philosophische und psychologische Schriften. "Ich suchte GOTT und Lebenssinn im Außen, in Büchern - und merkte nicht, dass ich Innen hätte suchen müssen." 1980 will CR Psychologie oder Theologie studieren, entscheidet sich aber für Deutsch, Englisch und Sport. Nach 4 Semestern wechselt er in den Fachbereich Wirtschaftwissenschaften an der Uni Kassel.

Eine Person entsteht.

Mit 22 wird sich CR erstmalig seiner „Ratgeber- und Vertrauensfunktion“ bewusst: "Dauernd kamen Leute in meine Studentenbude. Sie fragten, ich versuchte, was Gescheites zu antworten." Er hört zum ersten Mal, dass er „tief in die Seele“ schauen könne und kann diese Bewertung nicht richtig deuten. "Ich suchte Freunde und fand Suchende." Von 10 Schuljahren war er 9 x zum Klassensprecher gewählt bzw. bestimmt worden, 5 Jahre lang war er Kapitän des Fußballteams. An der Uni leitet er kleine Workshops.

 

Während des Studiums führt er 3 Jahre intensive Dialoge mit den Zeugen Jehovas und lässt sich ("aus purer Neugierde") bei den Mormonen taufen. CR erkennt: „Das ist nicht Gott, ist nicht mein Gott.“ Er packt seinen Rucksack und macht verschiedene mehrtägige und mehrwöchige Rückzüge in die Natur: CR tourt zu Fuß, per Anhalter und mit dem Zug durch Europa ("Kassel, Paris, Marseille, Barcelona, Bordeaux, Brüssel, Hamburg, Malmö, Stockholm, Kassel - alles in vier Wochen."), nächtigt allein in den Wäldern Österreichs und an den Küsten des Mittelmeers. "In dieser Zeit bin ich mir selbst begegnet - vor allem meinen Ängsten." Sein Diplom als Wirtschaftswissenschaftler macht er 1987 mit der Abschlussnote 1,7.

In der Welt

1989 beginnt er in Frankfurt am Main seine Wirtschaftskarriere als Consultant, Gründer, Mitinhaber und Geschäftsführer verschiedener Unternehmen; 1990 wird er vom DIHK, Bonn, zum Mitglied im Team „Aufbau Ost“ bestellt. "Eine sehr aufregende Zeit: Jeden Montag bin ich morgens um 04.00 Uhr für 3 Tage nach Leipzig gefahren, um dort den Menschen Rede und Antwort zu stehen, Unternehmen umzustrukturieren und zu beraten. Die erste Schreibmaschine samt Büromaterial für den neu gegründeten Sächsischen Unternehmerverband stammt von mir ..."

 

1994 beginnt CR mit intensiven Achtsamkeits- und GEIST-Meditationen. "Ich glaube, aus Verzweiflung. Das Business war so entsetzlich oberflächlich geworden, genauer: Ich war oberflächlich geworden."  Ab 1995 studiert er intensiv den „integralen Ansatz“ von Ken Wilber. CR meditiert seither täglich 1-2 Stunden. Die „Reise ins Innere“ wird immer tiefer, völlig neue Zustände offenbaren sich. Geist wird immer ruhiger, klarer, sehender - aber die Seele leidet stärker denn je: "Ich spürte, dass ICH mich veränderte. Irgendetwas würde passieren ..."

Und "es" passierte: 1998 verkauft er seine Firmenanteile, privatisiert zwei Jahre, sucht einen neuen Lebenssinn - und fällt in das "alte" Businessmuster zurück. "Ich investierte wieder in ein Unternehmen - und verlor fast alles. Was ich noch nicht erkannte: Der scheinbare Verlust wurde zum köstlichen Geschenk - denn endlich konnte ich nun meinen Chef-Anzug ablegen." 2004 verlor Carsten Rachow sein "Ich" - und gewann seine Seele.

Wendezeit - Seelenzeit

2005 macht CR seine zweite mystische Erfahrung, als er erstmalig in einer Nacht-Meditation „Zeugenpermanenz“ durch alle drei Zustände (Wachen, Träumen, Tiefschlaf) hindurch erreicht. CR ist bis heute nicht fähig, für diese „göttliche“ Erfahrung die passenden Worte zu finden. "Der geschulte innere Zeuge ist GEIST selbst: reines, klares, erkennendes Bewusstsein. Je stabiler deine Zeugenschaft, desto stärker erscheint dieser GEIST. Nicht, dass er erst kommen müsste - er ist die ganze Zeit anwesend. Du "entdeckst" ihn, du veränderst dich, du wirst IHM ähnlich. Dieser GEIST ist identisch in jedem Menschen. ER IST ALLES. Wenn du in tiefer Meditation ALS dieser GEIST ruhst, erlebst du nicht nur deine Träume völlig bewusst, sondern auch deinen Tiefschlaf. Diese Erfahrung ist nicht beschreibbar: Du löst dich auf, bist überall gleichzeitig und wirst zu dem "leeren, weiten Raum", in dem all die Dinge auftauchen, die wir Welt nennen. Wie sich GEIST anfühlt? Dünn, sehr dünn, durchsichtig, leicht - und kraftvoll, verbindlich, gewiss zugleich. Wie pure LIEBE, wie reinste Einheit. Da ist überhaupt keine Verbindung, denn da ist nichts Getrenntes, was verbunden werden müsste. Da ist alles EINS. Es ist so unglaublich schön, dass mir immer die Tränen kommen, wenn ich nur daran denke ..."    


Mit 45 wird er freiberuflich als Management-Trainer und Personal-Coach tätig. Er lehrt kaum bestimmte Techniken, sondern schult Bewusstheit und Ich-Stärke. Durch einen schweren Krankheitsfall in der Familie wird er zum Pfleger und Sterbebegleiter. 2008 begegnet er dem Geistheiler Christos Drossinakis, der ihn auffordert, „heilen zu lernen“. Ohne zu zögern, sagt Carsten Rachow zu und lernt zwei Jahre bei Drossinakis.

Überraschende und "unmögliche" Erfahrungen

Dritte mystische Erfahrung im Herbst 2008: In Griechenland wird CR während einer Heiler-Tagung „aus heiterem Himmel von einer heißen, rötlich-braunen Welle oder Wolke“ erfasst: „Sie kam langsam aus dem Nichts auf mich zu, ich konnte sie kommen sehen, sie umhüllte mich, mir wurde schlagartig heiß – und diese innere Hitze existiert bis heute. Es waren etwa 50 Menschen anwesend, niemand spürte diese Wärme-Welle – aber viele sahen, wie verwirrt und erschöpft ich danach war.“ CR ist so tief verunsichert, dass er anschließend mehrere Stunden lang die Hilfe befreundeter Heiler benötigt, um wieder zu sich zu finden."Wenn Inge und die anderen nicht da gewesen wären, oh Gott ..." 

Vierte mystische Erfahrung: In der folgenden Nacht wird CR, bei vollem Wach-Bewusstsein, von „einem silber-golden strahlenden Diamanten“, der plötzlich an der Zimmerdecke erscheint, eingehüllt, beleuchtet, erfasst: „Das ganze Zimmer schien zu leuchten. Ein fluktuierendes, waberndes, weiches, silbern und golden glänzendes Licht - es schien zu "leben". Ich lag auf dem Bett und befand mich zeitgleich IN diesem Diamanten. Ich sah unglaublich schöne Bilder und vernahm IN MIR eine nie gehörte, unbekannte Stimme, die mich lächelnd zu Liebe und Vergebung aufforderte. Durch meinen Körper fluteten Wellen und Ströme, für die mir die Worte fehlen. Das Ganze dauerte etwa 30 Minuten.“ CR schwört bis heute, dass diese Erfahrung ein „von außen kommendes“ Phänomen gewesen sei. „Natürlich habe ich diese Erfahrung deuten und einordnen müssen - aber der Diamant und das Licht waren einfach plötzlich da. Ich bin nicht aktiv gewesen. Ich lag auf dem Bett und wollte einfach nur schlafen, da ich immer noch so erschöpft war von dieser großen inneren Wärme, die einfach nicht aufhören wollte.“

 

Wissenschaftler messen in den Tagen danach die energetischen Heil-Fähigkeiten von CR und stellen „exzellente“ und „außergewöhnliche“ Werte fest. CR verändert Wassermoleküle mit der Kraft des Geistes über eine Entfernung von 1.700 Kilometern. Durch kontaktloses Handauflegen gelingt es ihm, die gespeicherte Energie von Wasserproben zu erhöhen und zu verringern. Die von CR zugeführte Energie wird im Wasser 4 Monate lang gespeichert.

Heilungspraxis

2009 beginnt CR, seinen „heilenden Händen“ zu vertrauen. Er wird als Heiler tätig. „Ungewöhnliche“ Heilungen geschehen: Vor Publikum wird eine seit 3 Jahren teilgelähmte Hand wieder beweglich, Asthma bronchiale verschwindet nach 9-maligem Handauflegen, Schmerzen verschwinden, Gelenke und Beine werden beweglich, Allergien verschwinden, aus der Ferne behandelt CR eine neuronale Virusinfektion im Gehirn einer 3-jährigen – und die Genesung setzt, ärztlich dokumentiert, ein.


CR reist für Hilfesuchende in die Schweiz und nach Polen, er behandelt in Bulgarien und in Griechenland. Aus ganz Deutschland reisen nach und nach Menschen in seine Frankfurter Wohnung, suchen telefonisch oder per E-Mail um Rat und Anleitung. "Ich bin angekommen. Ich habe gefunden. Mich. Und Gott. Vielleicht hat ER auch mich gefunden, wer weiß das schon." 

 

Lehrer für Bewusstheit und Heilung
2010 gründet CR mit „Mystik 2.1“ (kurz: M2.1) eine spezielle Schulungspraxis zur Entwicklung geistig-energetischer Kräfte. Die ersten TeilnehmerInnen machen erstaunliche Selbsterfahrungen. Höchste Selbst-Bewusstheit, Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und heilender Kräfte sowie bewusste Freude am Leben sind die erklärten Schulungsziele. „In M2.1 schule ich veränderte Bewusstseinszustände und Selbst-Erkenntnis. Ich verbinde innere Reinigung mit geistigem Heilen und Lebensfreude. Man könnte auch sagen: Ich verbinde Buddhas ‚Leidfreiheit' mit dem ‚Reich Gottes auf Erden‘, auf das Jesus hindeutete.“

CR bietet ernsthaften Schülern eine intensive Einzelausbildung zum „GEISTigen Heiler M2.1“ an. „Wer glaubt, er könne an einem Wochenende oder in 4 Wochen sein Heiler-Potenzial entwickeln, der möge seine Motivation prüfen. Ich nehme nur diejenigen an, die bereit sind für Ernsthaftigkeit und konsequente Selbst-Schulung. Wer heilen möchte, wirkt auf das Heiligste ein, was es auf Erden gibt: auf das Wohl und Wehe anderer Menschen.“


In 2011 erweitert CR den M2.1-Heilungsweg und strukturiert ihn neu: Hilfesuchende und Schüler können nun jederzeit Mitglied im bestehenden M2.1-Heilkreis werden. Durch ergänzende „M2.1-Module“ zur Schulung des Geistes und individuell nutzbare Anwendungen („M2.1-Apps“) für Heilung und Wachstum wird aus M2.1 ein hochwirksamer spiritueller Schulungsweg, der „mitten ins Leben führt“.

 

"Das Leben im Außen ist eine innere Reise.

Du kannst es relativ unbewusst oder immer selbst-bewusster führen.

Von Körper zu Geist zu Seele zu GEIST.

Immer heller, immer klarer, immer lichter.

Bis da nur noch EINS ist ..."

 

 

 

 

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