CARSTEN RACHOW GEISTiges Heilen

ICH WAR ... Spruchsammlung einer früheren Entwicklungsstufe

Spruch 60: Bewusstsein schafft Klarheit

„Es ward mir plötzlich klar, dass einmal im Leben der Tag kommt,

wo ich mir bewusst werde, dass eines Tages ein Tag kommt,

an dem mir klar wird, dass der Tag, der mir den Tag bringt, an dem mir klar wird,

dass mir etwas klar werden soll, nie kommen wird.“

(CR 1985)

„Zufälle“ gibt es ja nicht. Beim Aufräumen sind mir viele lose Zettelchen in die Hände gefallen. Geschrieben alle 1985 bis 1987. Gedanken, Sprüche, Notizen – in einsamen Nachtstunden vor Kerzenlicht notiert, hastig im Bus oder beim Spaziergang aufgeschrieben. Ich studierte in Kassel Wirtschaftswissenschaften, war 25 Jahre alt, bewohnte meine eigene „Bude“ nahe der City und versuchte krampfhaft, meinem Leben Fülle, Zukunft und Sinn abzuringen. Konkret hieß das dann, sehr viel Party, lange nächtliche Diskussionen mit Freunden, viel freiwilliges Literaturstudium (Philosophie und Religion, Hesse und Laotse, aber kaum, lach, Wirtschaft …), gelegentlich Hörsaal, wenig Gott, noch weniger Kirche und überhaupt keine Meditation. Mit anderen Worten: sehr viel grobstofflicher Körper, viel mentaler Geist und wenig Seele – diese Gewichtung beschreibt in etwa das, was mein Leben über einige Jahre ausmachte. Sie beschreibt, was ICH WAR und was, nun von höheren Ebenen liebevoll umarmt, ewig zu mir gehören wird …

 

Die jetzt gefundenen Zettel (Kein Witz: Sie lagen wo? Natürlich in einem alten Schuhkarton …) spiegeln mit ihren Sprüchen genau dieses Körper-Geist-Leben, diese suchende und fragende und zweifelnde und von Gott verlassene Lebensstation wieder. Ich habe mich entschlossen, sie auszugsweise hier (manche Sprüche sind einfach zu derb, als dass ich mich ruhigen Gewissens als Verfasser outen könnte …) zu veröffentlichen. Warum? Weil diese Sprüche, diese kurzen Gedankenblitze, einiges erzählen über das „ICH WAR …“ und damit zugleich einiges von der unaufhörlich arbeitenden inneren Entwicklung in diesem menschlichen Wesen freilegen, ein Wesen, dass damals schon den Namen trug, den ich heute trage. Eine freigelegte „short story“ über die Bewegung vom ICH WAR zum ICH BIN. Und, unter uns gesagt, ich finde derartige Kostproben aus des Menschen Innerlichkeit wesentlich aussagefähiger als etwa den üblichen Lebenslauf mit all seinen äußeren Oberflächen. Im Übrigen sind, wie ich meine, einige wirkliche „Schmankerl“ dabei, lustig, selbst-ironisch, merkfähig, hinweisend und weiterführend.

GEIST ist zeitlos und mit ihm leider auch die Fragen und Qualen, die Menschen so erzeugen. Schauen Sie mal rein, vielleicht stoßen sie ja auf ein Wort, eine Schwingung, eine Energie, etwas, was auch heute noch die Kraft hat, Ihren Geist zu berühren, zu Ihrer Seele zu sprechen …

 

Ihr

Carsten Rachow

Die Überschriften zu jedem Spruch habe ich aus heutiger Sicht (Januar 2010) nachgetragen. Ich meine mich gut zu erinnern, was ich damals eigentlich beschreiben oder ausdrücken wollte. Die Nummerierung der Sprüche stammt auch von heute und soll bestimmt irgendeinem Zweck dienen … Die Reihenfolge folgt keiner von mir erkannten Ordnung.

 

Spruch 01: Erfahrungen machen

„Älter zu sein bedeutet nicht, erfahrener zu sein. Der Ältere hatte bloß mehr Chancen, um Erfahrungen zu machen.“ (CR 1987)

 

Spruch 02: Wachstum schmerzt

„Die schwierigste Entscheidung im Leben eines Mannes ist die Wahl zwischen Kindheit und Erwachsensein.“ (CR 1987)

 

Spruch 03: Sich entscheiden

„Ein Problem ist, wenn die Entscheidung schwer fällt. Die Lösung des Problems ist, einfach eine Entscheidung zu treffen. Sie ist immer richtig – es taucht höchstens ein neues Problem auf.“ (CR 1987)

 

Spruch 04: Einheit

„Alles hat seinen Gegensatz. Alles hat seine Einheit. Harmonie ist das Erkennen aller Gegensätze.“ (CR 1987)

 

Spruch 05: Über das Tao, das Absolute

„Das paradoxe am Paradoxen ist, dass es nicht paradox ist. Das Paradoxe ist total – das Normale dagegen relativ.“ (CR 1987)

 

Spruch 06: Zeitreise

„In Leinen gehüllt die Menschen erobern. Welch’ Freude?! Gott ist manchmal so nah!“ (CR 1987)

 

Spruch 07: Aktiv werden.

„Kümmere Dich um das Heute, und Du kümmerst Dich um das Morgen.“ (CR 1987)

 

Spruch 08: Glaube

„Indem Du weißt, verstehst Du nicht. Im Unverständnis begründet sich Dein Wissen.“ (CR 1987)

 

Spruch 09: Verzweiflung

„Ist Gott  bloß die Flucht in eine Scheinwelt zur Beruhigung des Gewissens? Ja oder nein, etwas stimmt immer nicht …“ (CR 1987)

 

Spruch 10: Beruhigungspille

„Heute zu wissen, dass das eigene Leben ein einziger Selbstbetrug war, ist und sein wird, macht’s fast schon lächerlich, das Gedenke.“ (CR 1987)

 

Spruch 11: Handeln

„Was mich hindert? Mein Wissen darüber …“ (CR 1987)

 

Spruch 12: Vorahnung

„Könnte ich verzichten, hätte ich mehr.“ (CR 1987)

 

Spruch 13: Sinnlosigkeit

„Jedem Wunsch folgt ein neuer. Das Abstraktionsniveau ist schier unendlich.“ (CR 1987)

 

Spruch 14: Wille

„Inkonsequenz ist die Sperre zwischen Wunsch und Realität.“ (CR 1987)

 

Spruch 15: Öffne Dich und wachse.

„Gib ein Wort. Gib einen Blick. Gib eine Hand. Siehe, Du bist mehr als je zuvor.“ (CR 1985)

 

Spruch 16: Hemmender Geist

„Ich könnte alles machen. Muss bloß kurz drüber nachdenken.“ (CR 1985)

 

Spruch 17: Verantwortungslosigkeit

„Könnte die Natur sprechen, sagte sie uns: ‚Vater, vergib ihnen, obwohl sie wissen, was sie tun.“ (CR 1985)

 

Spruch 18: Begierde

„Wo ist des Mannes Leid, wenn nicht bei den Frauen.“ (CR 1985)

 

Spruch 19: Verbundenheit

„Was wären jene provozierenden Individualisten ohne die behäbige Masse? – Gold in der Wüste.“ (CR 1985)

 

Spruch 20: Strahlkraft

„Alte Möbel sind wie Menschen. Wenn man sie behandelt, strahlen sie wieder.“ (CR 1985)

Heute behandle ich Menschen. Das mit dem Strahlen gilt für beide, aber nur einer von beiden berührt Dein Herz wirklich - und spricht zu Dir. (CR 2010)

 

Spruch 21: So einfach.

„Kannst du lieben, kannst du leben.“ (CR 1985)

 

Spruch 22: Leben als Schauspiel

„Vorhang auf, das Spiel beginnt. Vorhang zu, das Spiel ist beendet. Dazwischen lag das Leben, das Du das Deinige nennst.“ (CR 1985)

 

Spruch 23: Selbstbezogener Sex

„Manche Frauen sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie „es“ erst merken, wenn er die Zigarette anzündet.“ (CR 1985)

 

Spruch 24: Feigheit

„Du schimpfst über Demonstranten und verteidigst Deinen Bierbauch. Es soll Verwechselungen geben.“ (CR 1985)

 

Spruch 25: Gottes weibliche Vielfalt

„Die eine ist blond, die andere rot, die nächste schwarz, dann eine brünett. Ich sage Dir: Die schlimmste Krankheit, die Dir widerfahren kann, ist die Farbenblindheit.“ (CR 1985)

 

Spruch 26: Unsterblichkeit

„Sag: Warum gibt es soviel Götter?“

“Höre: Warum führt der Mensch Kriege?“ (CR 1985)

 

Spruch 27: Selbstmitleid

„Alle wollen mich. Alle können nicht. Und ich darf nicht.“ (CR 1985)

 

Spruch 28: Aufforderung zum Wachstum

„Ich strahle wie die Sonne. Der Sonnenschutzfaktor muss erst erfunden werden, um Dich zu schützen. Werde selbst zur Sonne.“ (CR 1985)

 

Spruch 29: Über den Balken im eigenen Auge

„Es ist falsch zu behaupten, dass Leute wie Hitler und Stalin die großen Schuldigen sind. Richtig ist, dass all die, die Hitler und Stalin nicht verhindern konnten, Schuld tragen. Nachher lässt sich’s leicht reden, gell?!“ (CR 1985)

 

Spruch 30: Subjektivität

„Wahrheit – ist immer das, was Du zu glauben vermagst.

Glaube – ist das, was wahr sein sollte.“ (CR 1985)

 

Spruch 31: Individuelle Freiheit

„Du darfst all das tun, was die Gesellschaft will. Ich glaube nicht, dass alle dasselbe wollen. Somit wäre ein herrlich großer Rahmen gegeben.“ (CR 1985)

 

Spruch 32: Über die magische Schönheit des Dunklen

„Unruhe, Seidenglanz, Kampfesmut, Sehnsucht, Wildwasser, Elfentanz, schwarze Katzen, Morgendämmerung, Theater, endlose Weite, Gänsehaut, nackte Haut, Smoking, Dämonen, Rosenduft und Nichtverstehen. - Das ist Vollmond.“ (CR 1985)

 

Spruch 33: Seelenleid

„Wenn das Herz in stetger Pein sich krümmt,

wenn Tränen endlos das Aug’ benetzen,

wenn Hände sich zu harter Faust verschließen,

wenn irrsinnig Kraft den Geist ergreift –

dann sehnst Du Dich nach ihr, verdammt noch mal.“

(CR 1985)

 

Spruch 34: Gewissheit

„Du musst fühlen, dass Du verstehst. Nicht umgekehrt.“ (CR 1985)

 

Spruch 35: Lebenssinne

„Die einen stricken, die anderen kicken. Und der Rest will ...“ (CR 1985)

 

Spruch 36: Wacht auf!

„Früher dachten Einstein, C.G. Jung und H. Hesse für Euch. Ihr habt sie nie verstanden. Wie gut, dass heute die Computer denken. Das rote ist der Betriebsschalter.“ (CR 1985)

 

Spruch 37: Lernt lachen.

„Ironie ist keine Waffe und kein Schutz. Ironie ist köstlich.“ (CR 1985)

 

Spruch 38: Haltung

„Wer den Blick gesenkt, sieht von der Freiheit bloß ein kleines Stück.

Wer den Blick zurück gerichtet, sieht nach vorne nichts - und wird sich den Kopf stoßen.“ (CR 1985)

 

Spruch 39: „Schweinegrippe“

„An seiner Seite haben mag man gern die Fröhlichen, die Beschwingten und die Humorvollen. Den Leidenden und Nörgelnden hingegen sucht man lieber zu meiden, sich nicht anstecken zu lassen.“ (CR 1985)

 

Spruch 40: Entspanne Dich.

„Die Kunst des Müßiggangs beherrschen ist nur möglich, wenn die Kunst der Beherrschung unmöglich ist.“ (CR 1985)

 

Spruch 41: Positives oder ganzheitliches Denken?

„Wenn etwas immer besser wird, muss es eines Tages schlechter werden. Das Gute am Schlechten ist also, dass es nur besser werden kann.“ (CR 1985)

 

Spruch 42: Das kurze Neue Testament

„Und Jesus sprach zum Volke Israel: ‚Glaubet, und Ihr werdet sein.“ (CR 1985)

 

Spruch 43: Illusionäre Freiheit

„Und siehe da, es gibt keine Gesellschaft, keine Normen, Pflichten, Einschränkungen. Herrlich, wie … hey, ihr könnt doch nicht alle weglaufen …!“ (CR 1985)

 

Spruch 44: Nicht-Wissen und Wissen

„Alle Menschen sind Schauspieler. Die wenigen, die es nicht sind, siehst Du Woche um Woche im Theater.“ (CR 1985)

 

Spruch 45: Erkenne Dich selbst.

„Sag: Warum werde ich nie richtig glücklich?“

„Höre: Warum kannst Du hassen?“ (CR 1985)

 

Spruch 46: Bewusstsein

„Seit Erfindung des Spiegels weiß die Menschheit, wie verkommen sie ist.“ (CR 1985)

 

Spruch 47: Angst erzeugt das Böse

„Ich registriere mit Trauer die Angst des Menschen. Die, die da verhindert den eigensinnigen Werdegang des Individuums. Ein verängstigter Mensch ist leicht zu führen. Gott bewahre uns vor dem, der dieses erkennt und praktiziert.“ (CR 1985)

 

Spruch 48: Heilige Dreifaltigkeit

„Alles ist drei. Kindheit, Jugend, Erwachsener. Vater, Sohn, Heiliger Geist. Rechtes Auge, linkes Auge, drittes Auge. 1 + 1 = 3. Drei, drei und nochmals drei. – Ich bin schon ein dreister Typ …“ (CR 1985)

 

Spruch 49: Abhängigkeit

„Gelegentlich glaube ich, dass nur im Wahn die endliche Erfüllung zu finden ist. Ich fürchte mich jedoch vor meinen Pflegern.“ (CR 1985)

 

Spruch 50: Lebe endlich. Oder: verdrängter Zorn eines jungen Wüterichs.

„Der Tod muss ein anspruchsloser Zeitgenosse sein. Er nimmt sogar Dein fades Leben.“ (CR 1985)

 

Spruch 51: Die zwei Seiten der Hoffnung

„Würde der Mensch nicht mehr hoffen, lebte er nur in guten Zeiten. In schlechten Zeiten ginge er vor die Hunde.“ (CR 1985)

 

Spruch 52: Andere Wege suchen

„Es stimmt, der Selbstmord ist nichts verwerfliches. Jeder hat das Recht dazu. Doch der, der starb, weil er seinen Problemen entfliehen wollte, starb unglücklichen Herzens. Ist es das wert?“ (CR 1985)

 

Spruch 53: Das Gute ist das Schlechte.

„Gäbe es die Phantasie, die Träume nicht, gäbe es also keinen Ausgleich für alles Nichtgetane, wären wir alle wilde Bestien. Und erspürten nie die Last der fehlenden Kurzweil …“ (CR 1985)

 

Spruch 54: Zum verrückt werden …

„Ich glaube, dass ich etwas glaube. Ich weiß, dass ich etwas weiß.

Ich weiß nicht, dass ich glaube und ich glaube nicht, dass ich etwas weiß.“ (CR 1985)

 

Spruch 55: Wie leben? Gut schlecht oder schlecht gut?

„So, wie es viele Bösewichte gibt, gibt es auch viele Gutherzige. An welchen soll man sich aufrichten? Ebenso ist’s beim Einzelnen: Soll er sich an seinen schlechten oder guten Merkmalen aufrichten?“ (CR 1985)

 

Spruch 56: Orientierung

„Die Pflanzen streben zum Licht. Warum nicht auch Du?“ (CR 1985)

 

Spruch 57: Lebenskraft

„In Zeiten tiefster Sorge ist der Mensch unempfänglich für alles lebenswichtige: Essen, Ruhe, Lachen, Positives. Gib ihm also, was er haben will: FEUER.“ (CR 1985)

 

Spruch 58: Schlechter Junge, guter Junge.

„Der meisten Menschen wahrer Kern liegt im Gegenteil dessen, was sie tun, sagen, fordern und unterlassen.“ (CR 1985)

 

Spruch 59: Selbstheilung

„Leck’ mich am ARSCH.“

„Nee ...“ (CR 1985)

 

Spruch 60: Bewusstsein schafft Klarheit

„Es ward mir plötzlich klar, dass einmal im Leben der Tag kommt, wo ich mir bewusst werde, dass eines Tages ein Tag kommt, an dem mir klar wird, dass der Tag, der mir den Tag bringt, an dem mir klar wird, dass mir etwas klar werden soll, nie kommen wird.“ (CR 1985)

 

Spruch 61: Sinnlose Spaltung

„In der Arbeit sehnt der Mensch die freie Zeit herbei; in der freien Zeit fehlt ihm dann die Arbeit.“ (CR 1985)

 

Spruch 62: Das Leben ist gemein.

„Erst das Alter verrät Dir Deine Versäumnisse. Es verrät Dir auch das Geheimnis, um Versäumnisse zu vermeiden. Es verrät Dir den Schlüssel  zum Glück – wohlwissend, dass es dann zu spät ist.“ (CR 1985)

 

Spruch 63: Trennung von Gott

„Ich glaube an mich, weil weit und breit niemand zu sehen ist, der an mich glaubt.“ (CR 1985)

 

Spruch 64: Wie zu Frieden finden?

„Du kannst vieles erdulden, aber eines wirst Du nie: Unzufriedenheit erdulden!“ (CR 1985)

 

Spruch 65: Erste mystische Erfahrungen

„Als ich die Augen öffnete, sah ich nichts. Als ich sie wieder geschlossen hatte, sah ich auch nichts. Woran das liegt? – Es gibt nichts, nur nichts …“ (CR 1985)

 

Spruch 66: Die perfekte Göttin

„Die Frau hat imgrunde nur eine schlechte Eigenschaft: keine!“ (CR 1985)

 

Spruch 67: Einäugige Ökonomie

„Zeit ist Geld – je mehr man hat, desto langweiliger wird’s.“ (CR 1985)

 

Spruch 68: Das Innen und das Außen

„Was dem Baume die Wurzeln, ist dem Menschen die innere Festigkeit. In beiden Fällen halten sie das Äußere, egal ob klein und knorrig oder groß und schlank.“ (CR 1985)

 

Spruch 69: Verlorene Freude

„Der Erwachsene unterscheidet sich vom Kinde dadurch, dass er das Spiel versteht, nicht aber versteht zu spielen.“ (CR 1985)

 

Spruch 70: Naivität

„Sei einfach unkompliziert ist wie Reichtum in der Dritten Welt: unmöglich.“ (CR 1985)

 

Spruch 71: Es liegt an Dir.

„Langeweile ist, wenn man vor lauter Qual die Wahl vergißt.“ (CR 1985)

 

Spruch 72: Ewigkeit

„Indem Mann und Frau einander lieben, reduzieren sie alle Zeit auf einen einzigen Augenblick.“ (CR 1985)

 

Spruch 73: Zur Quelle gehen

„Wasserfall ist, wenn etwas nicht mehr aufhört.“

„Wenn etwas nicht mehr aufhört, muss man also nur das Wasser abdrehen.“ (CR 1985)

 

Spruch 74: Eigene Wege gehen

„Du kommst an eine Weggabelung – links oder rechts? – Versuch’s doch mal geradeaus ...“ (CR 1985)

 

Spruch 75: Unverständnis der Welt

„Komme an mit einem Lächeln, und Du bist ein lilafarbener Hofnarr.“ (CR 1985)

 

Spruch 76: Wie dort, so hier.

„Leck’ mich, halt’ mich, schlürf’ mich, eh die Hitze mich verbrennt. – Manchmal glaube ich, auch ein Wassereis schreit um Hilfe.“ (CR 1985)

 

Spruch 77: Das Leben ist ein Traum.

„Die einen machen Urlaub, die anderen träumen jeden Tag. Ich fühle mich zweifelsohne zu den anderen hingezogen.“ (CR 1985)

 

Spruch 78: Ordnung muss sein.

„Gäbe es keine Gesetze, würde der Mensch ganz schnell welche machen.“ (CR 1985)

 

Spruch 79: Lebenszeit

„Die Stunde hat sechzig Minuten. Und großen Einfluss. Wie teuer war Deine Uhr?“ (CR 1985)

 

Spruch 80: Gotteserfahrung

„Küsse einmal den Mund allen Lebens – Du möchtest nimmermehr sterben.“ (CR 1985)

 

Spruch 81: Perspektiven: Was dachtest du?

„Aufrecht stehend mittendrin, erschlafft rumhängend danach. Der Verkehrspolizist ...“ (CR 1985)

 

Spruch 82: Neue Perspektive

„Dass Gott uns nicht bewahrt vor dem tiefen Abgrund, wundert mich nicht. Er sieht keinen.“ (CR 1985)

 

Spruch 83: Die andere Hälfte Gottes

„Nur wer die Realität der Männer kennt, weiß den Zauber der Frauen zu schätzen.“ (CR 1985)

 

Spruch 84: Auge in Auge - Mut zur Wahrheit

„Es ist leichter, hinter dem Rücken eines Menschen zu lästern als davor.“ (CR 1985)

 

Spruch 85: Sprachgefühl

„Ich will alles, was ich willens bin zu wollen. Nur Wolle will ich nicht.“ (CR 1985)

 

Spruch 86: Innenschau

„In der Einsamkeit findet sich die Seele. Nicht im Büro.“ (CR 1985)

 

Spruch 87: Der sterbende Körper

„Sieh’, nur im Tier leben die Triebe. Im Menschen verenden sie.“ (CR 1985)

 

 

* * * * *

 

Und der EINE GEIST wird sich immer so in den VIELEN bewegen:

 

Von Materie zu Körper.

Von Körper zu Gefühl.

Von Gefühl zu Geist.

Von Geist zu Seele.

Von Seele zu GEIST.

 

Vom grobstofflichen Ich zum subtilen Ich-Plus.

Vom subtilen Ich-Plus zum kausalen ICH BIN.

Vom kausalen ICH BIN zum EINEN GEIST.

 

Immer bewusster, immer mitfühlender.

 

Seltsam, nicht wahr?

 

 


 

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